Ein wenig schlampig und nicht „unser bestes Spiel, das wissen wir alle“ – Deutschland dennoch auf Viertelfinal-Kurs
Bonn, 20.05.2023
Der zweite deutsche WM-Erfolg binnen 24 Stunden – das 4:2 gegen Österreich kam dem Begriff „Arbeitssieg“ sehr nahe. „Das war nicht unser bestes Spiel, das wissen wir alle“, findet Nico Sturm, zweifacher Torschütze und immer mehr auch Leader der DEB-Auswahl: „Die Chancen, die Österreich bekommen hat – die Quelle des Ganzen war unsere Schlampigkeit. Dazu muss man sagen – wir hatten gestern ein sehr, sehr schweres Spiel, nicht nur physisch. Sondern auch emotional.“ Über seinen Anspruch sagt Sturm: „Ich will immer die beste Version von mir selbst sein.“ Ein Satz wie in Stein gemeißelt. „Es war klar, dass die Österreicher hart kommen. Die Jungs haben das sehr, sehr gut gemeistert“, bilanziert Bundestrainer Harold Kreis und dessen WM-Fazit nach 5 Spielen so ausfällt: „Wir waren immer da. Aber wir hatten einfach in den ersten 3 Spielen nicht die Ergebnisse. Wir arbeiten hart, wir bleiben dran, wir spielen ehrliches Hockey.“ Am Sonntagnachmittag geht die deutsche WM-Tour gegen den Vorletzten Ungar mit Ziel Viertelfinale weiter.
Nachfolgend die wichtigsten Stimmen und Clips des WM-Spiels Deutschland gegen Österreich - bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Weiter geht es am Sonntag mit der Partie Deutschland gegen Ungarn ab 14.30 Uhr – live bei MagentaSport mit allen deutschen Partien sowie die K.o.-Runde.
Deutschland – Österreich 4:2
Zweiter Sieg in Folge, eine Art Arbeitssieg gegen Österreich. Deutschland in Gruppe nun mit 6 Punkten und vor dem Spiel gegen den Vorletzten Ungarn auf Rang 5. Um das Ziel Viertelfinale zu erreichen, müssen die Deutschen wenigstens Vierter werden.
Eine der Lieblingsfragen an den Bundestrainer Harold Kreis lautet: Was war das für ein Spiel für den Coach an der Bande. Der Bundestrainer lacht dann meist erstmal auf – Erleichterung: „Es war klar, dass die Österreicher hart kommen. Die Jungs haben das sehr, sehr gut gemeistert.“
Über die defensiven Defizite: „Wir versuchen immer, ein konstruktives Spiel zu gestalten. Heute ist uns das eine oder andere Mal die Scheibe vom Schläger gerutscht, in einer gefährlichen Zone. Es waren Spieler da, um es zu entschärfen. Aber wir sind nicht nervös geworden oder in Panik geraten.“
Über die Ausgeglichenheit im Kader, diesmal war die 4. Reihe richtig gut: „Unser Rückgrat ist der Einsatz füreinander. Wir können 4 Reihen hintereinander aufs Eis bringen, ohne uns lang zu überlegen, wen der Gegner aufs Eis schickt.“
Harold Kreis über die Bilanz nach 5 Spielen: „Wir waren immer da. Aber wir hatten einfach in den ersten 3 Spielen nicht die Ergebnisse. Wir arbeiten hart, wir blieben dran, wir spielen ehrliches Hockey. Aber wir sind noch nicht durch.“
Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=ZUI1SjRpSVRsTVp2cFY1WGdObllIeG1TYUNLZnBtQWtKZHJzTjZzQlI5dz0=
„Das war nicht unser bestes Spiel, das wissen wir alle“, findet Nico Sturm, Leistungsträger und immer mehr auch Leader, wieder mit 2 Punkten und einer der fleißigsten Arbeiter, war gar nicht zufrieden, konnte diese Leistung aber auch „mit vielen unnötigen Turnovers“ gut begründen: „Die Chancen, die Österreich heute bekommen hat – die Quelle des Ganzen war unsere Schlampigkeit. Dazu muss man sagen – wir hatten gestern ein sehr, sehr schweres Spiel, nicht nur physisch. Sondern auch emotional. Dann ist es nicht so einfach, die Detailbesessenheit wieder zu bringen. Gegen eine Mannschaft, die gestern frei hatte, die frisch war für dieses Derby.“
Über seine eigene Leistung sagt Nico Sturm: „Ich will immer die beste Version von mir selbst sein.“
Der link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=UlNWZXdnUlhMdEFDcHorOE5lYk1nS2FTNERBd0VFWlo0dWtIYUExdWxUWT0=
„Das war klar, dass es so ein kleines Derby sein wird. Die haben sehr viel Druck gemacht. Ich bin mir sicher, wir können da noch einen Ticken enger zusammen spielen“, Goalie Mathias Niederberger gab sich in seiner Analyse diplomatisch, einige Mal musste er retten: „Wir stehen da, wo wir stehen wollen. Wir sind selbstbewusst. Wir wollen noch 2 weitere Siege einfahren und dann: weiter geht´s.“
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„Die Reihe macht richtig viel Spaß. Wir sind 3 junge Spieler, die sich beweisen wollen und die Spaß miteinander haben wollen. Wir haben genauso viel Spaß auf dem Eis wie in der Kabine“, sagt Wojciech Stachowiak über seine „Kumpels Justin Schütz und Parker Tuomie. Stachowiak traf und hatte einen Assist, wurde deshalb und weil er stark auftrat zum MVP gekürt. Von Nico Sturm gab´s sogar ein Sonderlob: „Unser bester Mann heute. Ich schätze seine schnörkellose Spielweise sehr.“
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