Bayerns Trainer Kompany zu den Fehlern: „Diese zwei Momente können wir rauslassen“ - Frankfurts Burkardt mit Treffer bei Comeback: „Wirklich schön, wieder helfen zu können“ - DAZN-Experte Khedira zu Bauers Aussagen: „Ein extremer Warnschuss“
Berlin/München, 21.02.2026
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Bundesliga-Konferenz am 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.
Vincent Kompany (Trainer FC Bayern München) …
… zum Spiel: „Das Gefühl am Ende ist natürlich da, weil wir Frankfurt wieder ins Spiel gelassen haben. Frankfurt hat das auch gut gemacht, also es war nicht nur unsere Schuld. Aber den Elfmeter und das eine Gegentor danach, diese zwei Momente können wir rauslassen. Über weite Strecken waren wir sehr dominant, hatten viele Möglichkeiten auf vier, fünf oder sechs Tore, obwohl Frankfurt mutig verteidigt hat. Das war über weite Strecken ein gutes Spiel, aber am Ende darfst du den Gegner nicht wieder reinlassen.“
… zu den Fehlern: „Am Ende ist es besser, wenn man aus solchen Situationen lernt und trotzdem gewinnt und die drei Punkte holt. Das besprechen wir immer intern. Es bleiben Menschen, manchmal passieren solche Fehler. Der Gegner hat auch seine Rolle. Wichtig ist für mich: Wir haben die drei Punkte behalten. Das ist in solchen Momenten sehr wichtig.“
… zur englischen Woche: „Wir hatten letzte Woche drei Spiele, die sehr wichtig waren, und wir haben alle drei gewonnen. Auf den Charakter dieser Mannschaft kann man auf jeden Fall bauen.“
… zu Jamal Musiala: „Jamal kommt, aber von meiner Seite gibt es noch keinen Leistungsdruck für ihn. Man sieht, dass er sich bemüht. Die defensive Energie, die er bringt, ist schon auf einem sehr guten Level. Offensiv wird dann irgendwann auch wieder diese Magie kommen und seine Momente werden belohnt. Wir sind sehr zufrieden mit seiner Integration im Moment. Jedes Spiel ist wichtig und wir bauen ihn Schritt für Schritt auf.“
… zur Verletzung von Davies: „Es sieht nicht so schlimm aus. Ich weiß nicht, ob es zwei oder vier Wochen sind, aber vom Gefühl her wird es nicht so lange dauern. Solche Sachen passieren auch, wenn Spieler in der Integrationsphase sind. Jetzt hoffen wir einfach, dass es nicht so schlimm ist, damit er wieder richtig angreifen kann.“
… zum Echo auf seine Aussagen vom Vortag (vor dem Spiel): „Ich bin natürlich auch voll in dieser Spielvorbereitung und ich hätte lieber nur über unser Spiel gesprochen. Ich glaube, ich war ganz klar in dem, was ich gestern gesagt habe. Das war gestern, heute ist ein neuer Tag und ich will einfach auch diesen Fokus haben auf das, was letztendlich 75.000 Leute hier zusammenbringt und wahrscheinlich noch viel mehr vor dem Fernseher. Das ist letztendlich jetzt mein totaler Fokus.“
… zur Startelf, zu Konrad Laimer und zur Gelbsperren-Thematik (vor dem Spiel): „Ja, also Konny hat diese Woche noch nicht voll trainiert, aber das war für ihn, glaube ich, die beste Entscheidung. Er sollte aber nächste Woche wieder dabei sein. Und bei den anderen Jungs, ja, die Gelbsperren: Ich muss ehrlich sagen, es gibt Lösungen natürlich. Ich habe jetzt Jonathan Tah oder Kimmich und Goretzka, das waren die Jungs. Ich kann die alle spielen lassen oder einige Entscheidungen treffen. Das Einzige, was ich gemacht habe: Min-jae Kim war sehr gut letztes Wochenende, deswegen macht Min-jae Kim weiter. Jonathan Tah hat sehr, sehr viele Spiele gemacht und Min-jae Kim und Upamecano kennen einander sehr gut. Das war vielleicht eine Entscheidung in diesem Sinn.“
Harry Kane (Doppeltorschütze FC Bayern München) zum Sieg: „Es war über weite Strecken ein gutes Spiel. Wir haben die drei Punkte absolut verdient. Natürlich haben die zwei Fehler am Ende das Spiel etwas nervöser gemacht, als es nötig gewesen wäre. Aber am Ende spielen wir gegen eine wirklich gute Mannschaft. Die drei Punkte waren heute das Wichtigste. Jetzt können wir die Zeit bis zum Spiel nächste Woche genießen. Wir können auf jeden Fall zufrieden sein.“
Albert Riera (Trainer Eintracht Frankfurt) …
… zur Wende in der zweiten Halbzeit: „Genau das erkläre ich euch: Wir haben nichts Grundsätzliches verändert. Wir haben in der Halbzeit nur einen kleinen Schalter umgelegt. Ich bin immer verantwortlich für den Plan, für die Positionierungen und dafür, wie wir spielen. Aber am Ende sind die Spieler das Wichtigste. Wir haben nur ein kleines Detail verändert. Ich habe den Jungs gesagt: Wir liegen 0:2 hinten, aber die beiden Gegentore fallen nach Standards. Gerade da können wir noch besser dagegenhalten. Bei Standards dürfen wir nicht schlechter sein als der Gegner. In der zweiten Halbzeit war es viel besser. Aber ich wiederhole: Ich habe nicht die Taktik geändert. Wir haben im gleichen System gespielt – mit den zwei Zehnern in den Zwischenräumen. Wenn du mit dem Ball ruhig bleibst und das Gefühl hast, die Kontrolle zu haben, fühlen sich die Spieler viel besser und dann können sie ihre Qualität zeigen.“
Nnamdi Collins (Eintracht Frankfurt) zur Zusammenarbeit zwischen Mannschaft und Trainer: „Sehr gut. Ich kann natürlich zunächst nur für mich sprechen. Ich bin sehr, sehr glücklich. Die Zusammenarbeit ist sehr, sehr gut, sehr harmonisch. Und klar, wir versuchen alle unser Bestes, um die Dinge, die wir uns im Training ausdenken, so schnell wie möglich umzusetzen.“
Jonathan Burkardt (Torschütze Eintracht Frankfurt) zu seinem Comeback nach der Verletzung: „Es war wirklich schön, wieder helfen zu können, wieder auf dem Rasen zu stehen und im Stadion zu spielen. Dafür lebt man, dafür macht man das Ganze. Das war natürlich keine schöne Zeit, aber ich kenne das, bin mit den Widerständen wieder gut umgegangen und hoffe, dass ich in den nächsten Wochen wieder viel spielen kann.“
Markus Krösche (Sportvorstand Eintracht Frankfurt) ...
… zur Kaderbreite und den Ausfällen (vor dem Spiel): „Wir haben ein paar Sachen dabei gehabt, die du natürlich nicht beeinflussen kannst: Verletzungen im Spiel, dann der Ausfall von Ansgar Knauff, den kannst du überhaupt nicht planen, das ist natürlich extrem unglücklich. Aber es gehört dazu, es gehört im Fußball dazu. Wir haben eine gute Mannschaft, wir haben auch einen breiten Kader. Natürlich würde man bei Bayern München immer gern mit der besten Mannschaft spielen, das ist klar. Aber wir haben trotzdem gute Jungs auf dem Platz heute.“
… zu den ersten Wochen von Riera (vor dem Spiel): „Es war natürlich sehr arbeitsreich für ihn, so eine Mannschaft während der Saison kennenzulernen. Das ist nicht ganz so einfach. Aber ich finde, dass er schon mit der Mannschaft an vielen Dingen gearbeitet hat, die wir besser gemacht haben. Ich glaube, man kann nach drei Wochen keine Wunderdinge erwarten. Aber wir haben gegen Union eine deutlich stabilere Partie abgeliefert. Wir haben gegen Gladbach wieder einen Schritt gemacht, drei Tore erzielt und zu null gespielt, was gerade für uns wichtig ist. Jetzt geht es darum, die nächsten Schritte zu gehen.“
… zur Verpflichtung von Riera (vor dem Spiel): „Ich glaube, das hat nichts damit zu tun, dass es mutig ist. Am Ende geht es darum, eine optimale Passung zu haben – zu dem Kader, den wir haben und zu der Art, wie wir Fußball spielen wollen. Beim Trainer ist nicht immer entscheidend, woher du kommst, sondern letztendlich, wofür du stehst. Und Albert steht für einen gewissen Spielstil. Er steht auch für eine gewisse Persönlichkeit. Er war ein großer Spieler, hat bei Liverpool und Manchester City gespielt. Von daher hat das nichts mit Mut zu tun, sondern mit Überzeugung.“
… zu den Aussagen von Harnik und Kruse über Riera (vor dem Spiel): „Grundsätzlich besteht in Deutschland Meinungsfreiheit und jeder kann sagen, was er möchte und was er denkt. Letztendlich kann auch jeder irgendeine Meinung über Personen, Spielstile oder Spieler haben. Aber ich finde, das ist einfach viel zu viel und echt befremdlich, muss ich sagen. Auch als ehemalige Spieler, die das Geschäft kennen, dann zu sagen, sie würden es witzig finden, wenn jemand scheitert. Da sind wir mittlerweile auf einem Niveau angekommen, bei dem ich mich frage, wo das noch hinführen soll. Das Nächste wäre praktisch, als Ex-Spieler einem anderen Spieler zu wünschen, es wäre witzig, wenn er sich verletzen würde. Auf welchem Niveau arbeiten wir mittlerweile? Ich muss echt sagen, das ist keine gute Tendenz, die wir haben.“
Nathaniel Brown (Kapitän Eintracht Frankfurt) ...
… zum Debüt als Kapitän (vor dem Spiel): „Natürlich ist das für mich ungewohnt, aber es macht mich stolz, für so einen großen Verein Kapitän sein zu dürfen, jetzt in diesem einen Spiel. Ich bin extrem stolz.“
… zur neuen Rolle im Zentrum (vor dem Spiel): „Das ist natürlich ein bisschen anders. Ich bin etwas mehr am Ball, vor allem im Zentrum, aber es macht extrem Spaß.“
Marvin Schwäbe (Kapitän & Torwart 1. FC Köln) zum Spiel und zum Punktgewinn gegen Hoffenheim: „Wenn wir auf die erste halbe Stunde schauen, hatten wir auf jeden Fall das Gefühl, dass wir besser im Spiel sind, dass wir die Hoffenheimer vor Probleme stellen und dass wir das Spiel absolut im Griff haben. Am Ende geraten wir dann in Rückstand, kämpfen uns aber noch mal zurück. Von daher hat das Spiel uns heute alles abverlangt. Für die Zuschauer war es bestimmt auch nicht so verkehrt. Mit dem Punkt sind wir auf jeden Fall zufrieden.“
Ragnar Ache (Torschütze 1. FC Köln) zum Spiel: „Wir haben ein sehr intensives Spiel gemacht, es war viel hin und her. Am Ende wäre schon mehr drin gewesen, aber wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein, wenn wir ehrlich sind. Sie sind Dritter, es ist einfach eine Top-Mannschaft, und gegen die haben wir ein richtig gutes Spiel gemacht.“
Lukas Kwasniok (Trainer 1. FC Köln) zur Kritik nach dem Stuttgart-Spiel (vor dem Spiel): „Bei allem Respekt vor Journalisten: Ich habe mich schon vor Jahren davon freigemacht, irgendetwas zu lesen, sonst wäre ich ja Journalist geworden, ich bin Trainer und fokussiere mich auf das, was ich beeinflussen kann. Wichtig ist: Wenn du 0:1 hinten liegst und das Gefühl hast, ein Tor erzielen zu wollen, dann ist es meine Aufgabe, offensive Spieler einzuwechseln. Das haben wir gemacht und dann haben wir das 1:1 erzielt. Deswegen ist der Job eines Journalisten manchmal ein Traumjob, weil hätte ich die Offensiven nicht gebracht und wir hätten kein Tor gemacht, hätten Sie schreiben können: Mensch, jetzt hat er aber auch keine Offensiven gebracht. Deswegen sollte man das immer ordentlich abwägen.“
Oliver Baumann (Kapitän & Torwart TSG 1899 Hoffenheim) zu den Gegentoren: „Wir waren nicht so scharf im Gegenpressing und in der Restverteidigung. Dann kriegst du die Konter, und das raubt dir ein bisschen Energie, weil du richtig lange Wege machen musst. Da müssen wir besser werden. In dem Punkt waren wir schon besser, da müssen wir wieder hinkommen. Wir hatten auch noch einige Chancen. Es war heute ein bisschen wild.“
Fisnik Asllani (TSG 1899 Hoffenheim) zum Remis: „Wir wussten vorher schon, dass es ein sehr schwieriges Spiel wird. In Köln ist es immer sehr, sehr eklig, sage ich jetzt mal. Dann startest du so ins Spiel, besser kann er ihn gar nicht machen. Da muss man damit leben, dass man so ein Tor bekommt. Wir kommen dann aber gut zurück, haben uns wieder in die Partie reingekämpft und machen dann ein verdientes 1:1 und das 2:1. Meiner Meinung nach müssen wir dann auch das dritte machen, dann ist der Sack zu. Machen wir nicht, und dann darf uns das eigentlich nicht passieren, dass wir so ein 2:2 bekommen, wo er eigentlich allein auf unser Tor zuläuft. Das war schon zwei-, dreimal in dem Spiel so, dass es nach eigenen Standards schnell in unsere Richtung ging. Da müssen wir ein bisschen aufmerksamer sein. Das arbeiten wir in der Woche auf, und dann geht es nächste Woche weiter.“
Steffen Baumgart (Trainer 1. FC Union Berlin) zur sportlichen Lage: „Es ist immer interessant: Wenn du lange nicht gewinnst und trotzdem ein gutes Spiel machst oder mal einen Punkt holst, heißt es sofort, du bist da unten drin. Jetzt gewinnst du, und dann sind wir auch noch nicht raus. Das ist genauso Quatsch. Alle Ziele, die du erreichen willst – ob oben oder unten –, kannst du dir nur über Punkte holen, ob über Teilerfolge oder wie heute über einen Sieg. Deswegen freuen wir uns erstmal, dass wir gewonnen haben. Das verändert etwas bei uns, weil wir erleichtert sind. Nach langer Zeit war das auch mal wieder verdient. Aber die Saison hat noch zwölf Spiele. Schauen wir mal, wie es weitergeht.“
Rani Khedira (Kapitän & Torschütze 1. FC Union Berlin) …
… zu seiner Torgefahr: „Rundum ein perfekter Samstagnachmittag. Schöner hätte es heute nicht sein können. Ich mache die Wege nach vorne dynamischer, versuche immer wieder da zu sein, durchzulaufen und zu antizipieren. So war es auch heute: Ich hatte das Gefühl, dass die Abstimmung zwischen Verteidiger und Torwart nicht optimal ist, mache den Weg und bin dann da. Das ist viel Arbeit im Training, aber ich freue mich umso mehr, dass es im Spiel wieder geklappt hat.“
… zum Schlüssel des Sieges: „Die Kompaktheit. Wir haben uns in den letzten Wochen zu oft geteilt. Wenn wir einen Angriff gestartet haben, sind wir nicht richtig hinterhergekommen und haben vorne nicht gut geschlossen. Heute waren wir kompakt, standen Leverkusen immer wieder auf den Füßen, haben sie in Zweikämpfe verwickelt und waren sehr unangenehm.“
Leopold Querfeld (1. FC Union Berlin)
… zum Treffer von Khedira: „Rani ist in die Situation gegangen, hat das ein bisschen gerochen und ist ihr nachgegangen. Das ist nicht selbstverständlich, vor allem bei so einem anstrengenden Spiel, dass du da noch die letzten entscheidenden Meter machst. Damit hat er uns heute die drei Punkte geholt, und endlich ist es uns wieder gelungen, zu null zu spielen. Das war extrem wichtig, das hatten wir uns auch vorgenommen. Am Ende kann ich gerade nur strahlen und bin glücklich für die ganze Mannschaft.“
… zu Khedira: „Ich habe ihn zu Beginn der Saison ein bisschen angestachelt und ihm gesagt, er soll seine Saisonbestmarke für uns knacken. Ich weiß nicht, ob er sie nicht schon übertroffen hat – doch, er hat sie schon übertroffen. Dieses Tor war heute wirklich bezeichnend für ihn, weil er einfach da ist, wo es am Ende weh tut, aber wo man dann auch die Punkte holt. Das ist extrem wichtig. Die Fans haben schon ‚Rani, Rani‘ angestimmt, wir haben mitgesungen. Das ist wichtig für die Mannschaft. Heute kann man aber jeden loben.“
Christopher Trimmel (Kapitän 1. FC Union Berlin) ...
… zu den möglichen Verbesserungen (vor dem Spiel): „Es ist schwierig. Ich glaube, grundsätzlich müssen wir die Inhalte besser umsetzen. Gegen den HSV haben wir drei Kontertore bekommen, die wir besser lösen müssen. Taktisches Foul, besseres Verteidigen, das waren Inhalte, die wir auch die Woche davor thematisiert haben. Da müssen wir ansetzen. Natürlich haben wir Torchancen, wir spielen uns auch viele Torchancen heraus. Die Stürmer wollen auch mehr Tore schießen, also der Wille ist schon da.“
… zur Tabellenlage (vor dem Spiel): „Wir haben aus den letzten Jahren schon genügend Erfahrung, dass wir wissen, wie eng es zugehen kann. Wir haben jetzt noch zwölf Spiele. Ich sage immer, die heiße Phase mit den letzten zehn Spielen beginnt bald. Wir wollen uns eine gute Position schaffen, um unser erstes großes Ziel, den Klassenerhalt, zu schaffen. Um nichts anderes geht es. Klar, der Abstand ist in beide Richtungen da. Deswegen habe ich auch gesagt, es ist eine gefährliche Situation, weil es noch enger wird, wenn wir die nächsten Spiele nicht positiv bestreiten und die Teams hinter uns Punkte sammeln. Von daher: Punkte sammeln, von Spiel zu Spiel denken, alles andere macht keinen Sinn.“
Kasper Hjulmand (Trainer Bayer 04 Leverkusen) zur Niederlage: „Wir haben eigentlich alles gemacht. Wir hatten in der zweiten Halbzeit sehr viele Offensivspieler auf dem Platz und haben immer wieder versucht, das nächste Tor zu schießen. Auch in der ersten Halbzeit haben wir sehr reif gespielt. Wir wussten, dass wir ein bisschen länger spielen müssen und das haben wir gemacht. Es gab keine großen Probleme, aber dieses Gegentor hatte eine große Bedeutung für das Spiel. Danach war es nicht einfach, aber so ist es im Fußball manchmal leider.“
Robert Andrich (Kapitän Bayer 04 Leverkusen) zum Gegentor: „Fehler haben nichts mit vielen Spielen zu tun. Wenn du auf dem Platz stehst, dann gibt es nur richtig oder falsch. In dem Moment habe ich mich dann falsch entschieden. Präzision ist immer einfach. Ich glaube, es ist nie einfach, hier bei Union zu spielen. Sie brechen immer wieder den Rhythmus, sind unfassbar gut bei der Boxverteidigung. Deswegen ist es hier auch immer so schwer – vor allem, wenn man in Rückstand gerät. Deswegen war es dann leider heute nicht gut genug.“
Simon Rolfes (Geschäftsführer Sport Bayer 04 Leverkusen) ...
… zum Einfluss von Maza (vor dem Spiel): „Er gibt ja ganz viel Qualität. Vor allem natürlich in diesen engen Räumen: aufdrehen, das Spiel nach vorne beschleunigen, diese Dribbelstärke. Aber wirklich in diesen engen Situationen das Spiel nach vorne zu beschleunigen, das ist häufig die Kunst der absoluten Topspieler. Da ist Ibo auf einem guten Weg und das gibt er der Mannschaft auf jeden Fall.“
… zur Bedeutung eines möglichen fünften Champions-League-Platzes für die Bundesliga (vor dem Spiel): „Das werden wir sehen. Und ob es am Ende nur einer ist oder ob Deutschland auch – wir sind ja ganz gut unterwegs –, vielleicht einen fünften Champions-League-Platz bekommt. Ich glaube auf jeden Fall, dass wir die Ambitionen haben und auch ein Wörtchen mitreden werden, um welchen Platz auch immer, aber um einen Champions-League-Platz. Und deswegen ist es umso wichtiger, dass wir in der Liga dranbleiben und heute ein erfolgreiches Spiel machen.“
… zur defensiven Stabilität und Tapsoba (vor dem Spiel): „Natürlich ist Eddie ein Eckpfeiler unserer Mannschaft und ein ganz wichtiger Spieler in der Spieleröffnung, auch um das Pressing des Gegners zu brechen. Aber natürlich ist er auch mit seiner Erfahrung und seinem Standing in der Truppe ein Stabilisator für die defensiven Aufgaben. Ich glaube aber grundsätzlich, dass wir es besser gemacht haben als am Anfang des Jahres, dass wir wieder mehr verteidigen und eine höhere Bereitschaft haben, weil du das als offensive Mannschaft auch brauchst: dass du alles gibst, um jede Situation des Gegners zu verhindern.“
Daniel Bauer (Trainer VfL Wolfsburg) ...
… zur fehlenden Reife seiner Mannschaft: „Es ist einfach unglaublich naiv und in einigen Bereichen nicht reif genug für die Bundesliga. Wenn wir uns da nicht ganz dringend steigern – täglich grüßt das Murmeltier, wir sprechen es Woche für Woche an und reden nach jedem Spieltag immer wieder über die gleichen Fehler –, dann wird das ganz, ganz schwierig für uns.“
… zur fehlenden Konstanz (vor dem Spiel): „Wir müssen insgesamt konstanter agieren. Wir hatten in den letzten Spielen viele gute Phasen, in den vergangenen drei Partien jeweils eine sehr, sehr gute zweite Halbzeit. Aber das reicht in der Bundesliga nicht, um Spiele zu gewinnen.“
… zu Arnolds Ausfall (vor dem Spiel): „Das war eine schwere Entscheidung, die wir gestern final mit Maxi zusammen und dem Ärzteteam getroffen haben. Maxi hat sich in den letzten Wochen wirklich bravourös durchgekämpft, ist unser Anführer und hat sich ein Stück weit für die Mannschaft aufgeopfert. Er hatte in den letzten Spielen schon Probleme, die unter der Woche noch einmal größer geworden sind. Deshalb haben wir gemeinsam gesagt: Wir lassen das Spiel weg. Auch in der Hoffnung, keine schwerwiegende Verletzung zu riskieren, damit wir ihn nächste Woche in Stuttgart hoffentlich wieder dabeihaben.“
Yannick Gerhardt (Kapitän & Torschütze VfL Wolfsburg) zur Niederlage: „Natürlich fühlt es sich grausam an. Das ist der absolute Worst Case. Wir fahren mit null Punkten nach Hause, obwohl es lange Zeit nach drei aussah. Es fühlt sich scheiße an, aber wir müssen einfach weitermachen. Es hilft alles nichts.“
Pirmin Schwegler (Sportdirektor VfL Wolfsburg) ...
… zur fehlenden Konstanz (vor dem Spiel): „Die Zutaten stimmen und das bedeutet auch, dass wir immer wieder Phasen haben, die gut sind. Das hatten wir in den letzten Wochen auch, dass Halbzeiten gut waren, aber nicht die Konstanz über 90 Minuten. Das müssen wir hinbekommen, und zwar schleunigst, dann kommen auch die Punkte. Punkte kommen über Leistung und nicht zwingend kann man sie über ‚Wünsch dir was‘ herbeiführen, sondern über Leistung. Zwangsläufig erhöht das dann auch die Wahrscheinlichkeit auf ein Ergebnis.“
… zum Arbeiteroutfit und VW-Tag (vor dem Spiel): „Ungewöhnlich ist die Jacke nicht, wir zollen damit einfach Respekt. Es ist heute VW-Tag und wir wissen hier, welchen Standort wir haben. Es ist eine Arbeiterstadt und das ist bei uns ganz oben angesiedelt. Wir wollen damit auch das Motto unterstreichen, dass wir diese Phase geschlossen durchstehen und gestärkt da rausgehen.“
… zum Einlauf (vor dem Spiel): „Der Einlauf hat heute zum Tag gepasst. Das ist eine Kleinigkeit, aber auch eine Symbolik. Wir wollen den Schulterschluss mit den Fans, den haben wir in den letzten Wochen auch gehabt. Es geht immer über die Spiele und die Leistungen, aber in Leipzig haben wir gesehen, wie uns die Fans nach dem Spiel den Respekt zollen, nach einer guten Leistung, bei der wir viel gelaufen sind und viel investiert haben. Dieser Schulterschluss ist wichtig.“
… zur Trainerfrage (vor dem Spiel): „Wir sprechen jeden Tag über Inhalte und das natürlich mit dem Trainer. Das haben wir in der Woche Richtung Augsburg gemacht, um das Spiel zu gewinnen, und das ist unser Fokus.“
Manuel Baum (Trainer FC Augsburg) ...
… zu den Wechsel-Entscheidungen: „Du hast ja deine fünf Slots, dann überlegst du dir, was du in dem Moment brauchst. Du weißt ja, welche Positionen sie spielen. Ich treffe die Entscheidung, aber sie machen es auf dem Platz.“
… zur aktuellen Situation (vor dem Spiel): „Ich hoffe, dass es nach dem Spiel noch schöner wird. Wir haben uns in der Mannschaft vorgenommen, dass wir uns, egal wie Spiele laufen und egal wie die Ergebnisse sind, nach einem emotionalen Hoch oder Tief immer wieder in der Mitte treffen, von der aus wir neu loslaufen. Deshalb freuen wir uns sehr auf das Spiel. Natürlich wäre es cool, wenn wir nach dem Spiel wieder in einer hohen Emotion sind.“
… zu Ribeiros Startelfdebüt (vor dem Spiel): „Wichtig war erst einmal, ihn über gutes Training und Einwechslungen dahin zu bringen, dass er mal startet. Bei Rodrigo haben wir in den letzten beiden Spielen gesehen, dass er richtig gut verteidigen kann, sehr aggressiv ist, gute Tiefenläufe hat und technisch richtig gut ist. Bei der Erwartungshaltung halte ich es grundsätzlich so, dass ich von einem Spieler nichts erwarte, dann kann man nicht enttäuscht werden. Aber ich wünsche mir, dass er bei seinem Debüt Freude und Spaß hat und das auf die anderen überträgt.“
Elvis Rexhbecaj (Torschütze FC Augsburg) zum Siegtreffer: „Es ist einfach ein gelungener Tag. Familie ist da, Freunde sind da, drei Punkte sind da. Was gibt es Besseres?“
DAZN-Experte Sami Khedira …
… zu Said El Mala: „Natürlich ist es völlig normal, gerade in diesem Alter und in der ersten richtigen Profi-Saison, in der du auch erst einmal Fuß fassen musst. Aber man sieht es an den Zahlen: Acht Treffer, das ist schon herausragend und er gehört zu den absoluten Top-Talenten, die wir hier in Deutschland haben und ist auch ein Kandidat für die Weltmeisterschaft. Köln braucht seine Präsenz, Köln braucht seine Tore, seine Assists. Beim zweiten Tor sieht man, wie er mit seiner Geschwindigkeit wegläuft, dazu eine gewisse Abgezocktheit, die tolle Technik bei der Flanke.“
… zu den Bayern-Fehlern: „Teilweise war das zu riskant. So ein verschuldeter Elfmeter von Harry Kane – wenn so etwas passiert, ist das völlig normal. Gravierender war der Fehler von Joshua Kimmich. Das kennt man von ihm eigentlich nicht, er ist die Verlässlichkeit in Person. Vielleicht hat er gesehen, dass der Stürmer etwas weiter weg ist, hat dann zu viel gedacht und erwartet, dass Kim entgegenkommt, und dann diesen riskanten Ball gespielt. Aber ich glaube nicht, dass er diesen Ball bei 2:2 so spielt.“
… zu Wolfsburg: „Vor allem auch öffentlich. Das ist ein extremer Warnschuss. Sie haben keine schlechte Mannschaft. Wenn man sich den Kader anschaut und sieht, welche individuelle Qualität da vorhanden ist, ist das schon ordentlich. Es geht nicht immer nur um individuelle Qualität, sondern um Commitment. Es ist nicht immer ganz einfach, gerade wenn man ins Wolfsburger Stadion schaut und es nicht voll ist und kein Hexenkessel herrscht. Das ist keine Ausrede, aber dann brauchst du Spieler mit vollem Herzen, die sagen, dass sie für den VfL Wolfsburg spielen wollen.“
… zu den Kommentaren von Vincent Kompany (vor dem Spiel): „Erst mal muss ich sagen: großartig von Kompany, sich da hinzusetzen und so einen langen Monolog zu halten und wirklich noch mal ganz klar zu machen, worum es eigentlich geht. Das zeigt seine Stärke, seine Größe, seinen Charakter, seine Persönlichkeit. Deswegen lieben sie ihn hier bei Bayern nicht nur, weil er ein fantastischer Trainer ist, sondern auch eine herausragende Persönlichkeit. Inhaltlich zur Thematik: Jose Mourinho ist für mich ein Ziehvater und ich liebe ihn und werde ihn immer lieben. Ich glaube, da müssen wir in zwei Punkten differenzieren. Nummer eins: Vinicius Junior provoziert natürlich zu viel, ich habe es auch schon in der Vergangenheit gesagt. Ein toller Fußballer, der aber auch eine gewisse Vorbildfunktion einnehmen muss. Wenn du dann so etwas zum Anlass nimmst, jemanden zu beleidigen, rassistisch zu beleidigen oder zu erniedrigen, dann ist das ein absolutes No-Go. Es darf, egal wo auf dieser Welt, definitiv keinen Platz für Rassismus, für solche Aussagen, für solche Erniedrigungen geben. Egal, welche Provokationen davor passiert sind, das gehört sich nicht, weder auf dem Platz noch im Kindergarten, in der Schule oder irgendwo auf der Straße. Deswegen großartig von Kompany, sich da hinzustellen und sich so etwas zu trauen. Du hast gemerkt, es kam von Herzen. Deswegen allergrößten Respekt an Kompany. Und ich glaube, im Inhalt sind wir uns alle einig: Rassismus hat, egal wo auf der Welt, überhaupt keinen Platz. Religion, Pass, egal was, im Endeffekt ist es Geburtslotterie.“
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