„Ich bin sauer. Wir alle sind sauer!“ Köln lässt Doppelchance fürs Halbfinale liegen, Trainer French fordert „bestes Spiel der Serie“ in Nürnberg
Bonn, 26.03.2025
Waren die Playoffs der PENNY DEL schon mal so wild?! So spannend und hart waren die Viertelfinals zumindest selten. Gleich 3 Duelle (Köln – Bremerhaven, München – Mannheim, Nürnberg – Ingolstadt) müssen ins Spiel 6 am Freitag – MagentaSport hat deshalb die „Hammer-Konferenz“ ab 19 Uhr zusätzlich ins Programm genommen.
Nachdem Bremerhaven zwischenzeitlich in der Serie gegen die Kölner Haie 0:3 zurücklag, steht es nach den ersten beiden Playoff-Treffern von Jan Urbas, die den Pinguins einen 4:3-Sieg bescherten, nur noch 2:3. Sportdirektor Sebastian Furchner, Sportmanager Bremerhaven, war „sehr glücklich“ mit der Leistung, aber „sehr unglücklich“ über Schiri-Entscheidungen, die angeblich für kleinste Schubser Strafen gaben: „Wir spielen Eishockey, tut mir leid.“
Auf der anderen Seite schimpfte Moritz Müller über die vergebene Doppelchance, die Serie zuzumachen und wünschte sich, „am liebsten jetzt direkt spielen“ zu können. „Ich bin sauer. Wir sind alle sauer. Wir wollen das Ding zumachen.“
Im Parallelspiel holt sich Ingolstadt die Führung in der Serie wieder zurück – dank eines Doppelpacks von Leon Hüttl, der beim 5:3 gegen die Ice Tigers zum vorentscheidenden 3:2 und 4:2 traf: „Das waren nicht die besten Schüsse. Aber so schießt man Tore“, erklärte Hüttl. Sein Trainer Mark French warnt: um in Spiel 6 in Nürnberg die Serie zuzumachen, „muss das unser bestes Spiel der Serie werden.“
Schmerzhaft wurde es für Schiedsrichter André Schrader in Ingolstadt, der im 1. Drittel von einem Puck im Gesicht getroffen wurde und nicht weitermachen konnte. Ein Zahnarzt war zum Glück für die Erstbehandlung im Stadion: ein Zahn mit Wurzel kann wieder eingesetzt werden, einer wird wohl neu gemacht werden müssen.
Nachfolgend die wichtigsten Stimmen der DEL-Viertelfinals Runde 5 vom Mittwoch. Bei Verwendung bitte MagentaSport als Quelle benennen. Weiter geht es mit Eishockey bei MagentaSport am Freitag, ab 19.00 Uhr in der Konferenz, mit den Nürnberg Ice Tigers gegen Hauptrundensieger ERC Ingolstadt in Spiel 6 sowie auch den Kölner Haien, nachdem Bremerhaven in der Serie von 0:3 auf 2:3 stellen konnte. Die Einzelspiele gibt´s ab 19.15 Uhr abrufbar.
Fischtown Pinguins Bremerhaven – Kölner Haie 4:3 (Stand Serie 2:3)
Die Pinguins tauchen und tauen auf! Mit einem dramatischen 4:3 und dank der ersten beiden Playoff-Treffer von Jan Urbas meldet sich Bremerhaven – nach 0:3-Rückstand – wieder zurück in der Serie! Damit erkämpfen sich die Gastgeber Spiel 6 am Freitag in Köln – live ab 19 Uhr in der Konferenz!
Link zu den Toren des Spiels: clipro.tv/player?publishJobID=czljelBUdjVWSXJ2NmtqWlhwM05VaWlTdEhtZjdXRUJGcWo5ZExTcU9NUT0=
Schwerer Fall von „Schwalben-Imitation“! Ross Mauerman hält erst den Kölner fest, äfft dann dessen angeblich Schwalbe nach und muss die Schlussminuten des Spiels aus der Penalty-Box verfolgen. Der Clip dazu: clipro.tv/player?publishJobID=TTdvMVpUcGpLa0J5Szk5NlMvbFlaS1RTMURCTU5MYnBPb2FldUVleHU0Yz0=
Sebastian Furchner, Sportmanager Bremerhaven, über die Leistung und Schiri-Entscheidungen, insbesondere die gegen Mauerman: „Wir haben ein paar Nackenschläge einstecken müssen, immer wieder den Ausgleich. Es war eine unglaubliche Playoff-Stimmung. Deswegen bin ich schon glücklich. Sehr unglücklich bin ich mit dem letzten Call. Wir spielen Eishockey, tut mir leid. Die Hand hat da nichts verloren, auch klar. Am Ende spielen wir Eishockey und das wollen wir nicht sehen. Gar keine Frage, die Hand hat da nichts verloren. 2+2. Jeder sollte 2 kriegen. Dann wäre die Sache gerecht gewesen. Aber wir reden immer von Eishockey und wir wollen sowas nicht sehen. Wir haben gewonnen. Wir fahren jetzt nach Köln, mit dem Ziel, dass wir wieder hierherkommen. Alles ist gut.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=RUhudTZtczRxbFFGZEtzUGY1NmxOLzd6cFU4YmpEMWtDbEtDb29CamRxRT0=
Jan Urbas, Bremerhavener Doppeltorschütze zum Sieg: „Es war ein wirklich schweres Spiel und extrem intensiv. Ich glaube, wir haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt erzielt.“
…zu seinem Doppelpack: „Wenn du Spiele verlierst, fühlst du dich, als hättest du treffen müssen. Aber wenn du das Spiel gewinnst, ist es egal, wer trifft. Wir haben gewonnen und das ist alles, was zählt. Es ist egal, wer trifft. Manchmal ist ein Block wichtiger als ein Tor.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=RW9qcHZUVjBaekN4Ym1KaVFNcXNIWmF2bXY1ZURPaHV6a2tnNFArNXNqST0=
Mo Müller, Kapitän Köln: „Das hätten wir auch gewinnen können. Bremerhaven hat auch ein gutes Spiel gemacht, muss man auch sagen. Sie waren im Powerplay sehr stark. Wir müssen einfach von der Strafbank mehr wegbleiben.“
…was die Serie, von 3:0 auf 3:2, mit den Köpfen macht: „Ich würde am liebsten jetzt direkt spielen. Ich bin sauer. Wir sind alle sauer. Wir wollen das Ding zumachen. Wir wussten, dass es nicht leicht wird. Bremerhaven ist eine super Mannschaft. Ich denke, wir haben sie in der Serie früh überrascht. Jetzt ist jedes Spiel hart umkämpft. So wird auch das nächste Spiel sein. Dann hoffentlich mit dem besseren Ende für uns.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=c2t4R3BKdGZNdjlINFhqRkRxdmlsR3VNQytYYkI2ZmpYMk0yalBkeGl5VT0=
Kari Jalonen, Trainer Köln, vor dem Spiel, zur Niederlage in Spiel 4: „Normalerweise rede ich vor dem Spiel nicht so viel, weil Emotionen da sind, Emotionen der Spieler, die sich im Ergebnis (2:5) widergespiegelt haben. Es war ein besonderes Spiel. Am Anfang hatten wir PP-Zeit (Powerplay, d. Red.) im 1. Drittel, sie hatten PPZeit im 2. Drittel. Ich war nicht so glücklich mit der Performance im 3. Drittel. Sie verdienen den Sieg.“
…darüber, was ihm am 3. Drittel nicht gefallen hat: „Wir haben ein Stück weit aufgehört zu spielen. Wir haben nicht mehr so gut mitgehalten. Auch die kleinen Dinge haben wir nicht gut gemacht, die wir von der Mannschaft immer verlangen, wie weniger Zeitstrafen zu kassieren.“
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=UVY3U1RlWHVjSWVvQzVFUUsyRDdIODNBSUIyUGc4N2sxOFowbVhibXNwOD0=
Matthias Baldys, Sportdirektor Köln, über Kari Jalonen: „Ich glaube, Kari und das gesamte Trainerteam, da können wir schon behaupten, dass wir jetzt in den Playoffs auf den Punkt sehr gut eingestellt sind, auch unser bestes Hockey spielen. Er hat sehr viel Erfahrung, macht das nicht das erste Jahr. Am Ende geht es um Details, es geht auch um die tägliche Arbeit, die tägliche Hingabe und auch das Fingerspitzengefühl, wann man die Zügel locker lassen soll und wann man anziehen muss. Das ist wahrscheinlich auch eine Haltung des Trainers. Ansonsten: Gute Arbeit, tägliche gute Arbeit.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=OGFaQW5wTnVYeVNwQWc3OFliWFpBcE5sTnVoOWwwMTFsV0J0UXN3eUdpaz0=
ERC Ingolstadt – Nürnberg Ice Tigers 5:3 (stand Serie: 3:2)
Der ERC holt sich die Führung in der Serie zurück! Nachdem die Nürnberger zwischenzeitlich einen 0:2-Rückstand aufgeholt hatten, machte am Mittwochabend vor allem das 2. Drittel, dass die Ingolstädter 3:2 gewannen, den Unterschied. Leon Hüttl überragte mit den Toren zum 3:2 und 4:2. Am Freitag in Nürnberg kann der Hauptrundensieger die Serie dann schon zumachen.
Link zu den Toren des Spiels: clipro.tv/player?publishJobID=L0pnTEFIdzhJYk9vUlh6M09nWHVLbTZYWERUZVdhN0JjT1VrWG0wTnI3bz0=
Fies und schmerzaft: Schiedsrichter André Schrader wird vom Puck im Gesicht getroffen und muss das Eis verlassen, um behandelt zu werden. Der Clip dazu: clipro.tv/player?publishJobID=QkdyV3VRcGcxdXBuSGJpUTI1dnBvVWE0TVE5OWdDdllHZkFyUVA5MldXZz0=
Mark French, Trainer Ingolstadt: „Wie wir im 2. Drittel geantwortet haben, war sehr gut. In den ersten Minuten lagen wir zurück, haben es aber geschafft, auf den Rückstand zu antworten. Das 3. Tor 38 Sekunden vor Schluss war besonders wichtig. Daraus konnten wir viel Momentum mitnehmen. Im 3. Drittel gab es viele Emotionen. Sie sind ein sehr gutes Team, sie stehen zusammen. Man konnte sehen, dass ihre Teamchemie sehr stark ist.“
…warum Ingolstadt die Serie am Freitag zumachen wird: „Wir werden Spiel 6 genauso wie üblich vorbereiten. Es ist sehr schwer, in dieser Halle zu spielen. Das muss unser bestes Spiel der Serie werden.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=MldFTzVTeGc3MWpIR0gxNXZVbmZLc1RXRmNweS95ZHAxc3BBaERUYUwvZz0=
Leon Hüttl, Ingolstädter Doppeltorschütze: „Ich glaube, den Unterschied hat gemacht, dass man 60 Minuten lang gesehen hat, dass wir das bessere Team sind. Wenn wir die Scheibe zum Tor bekommen, wird es einfach gefährlich. Das hat man auch bei meinen 2 Toren gesehen. Das waren nicht die besten Schüsse. Aber so schießt man Tore.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=WHlDNGp3cXdkK29XNjdMVW5RcjllV2xnbmpjU0xoR0FSNytQZGxQUzl4RT0=
Mitch O’Keefe, Trainer Nürnberg: „Diese ganze Serie war bis hierhin sehr eng. Es gab einige Fehler, die wir gemacht haben. Wir waren nicht vorsichtig genug, haben die Pucks nicht gut genug rausbekommen. Es gab aber einige Spieler, die einspringen mussten. Uns fehlen gerade Spieler wie (Evan) Barratt. Die anderen Jungs müssen seine Rolle etwas mehr übernehmen. Jetzt geht es zuhause weiter. Wir gehen Schritt für Schritt ins nächste Spiel.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=dVBKMzByTmJxQkV1c2Zid01NYWRja3hOUktvci9BU1NkUkpVNS9ONHY0RT0=
Deutsche Frauen mit höheren Ambitionen zur WM: „Der Kader hat gezeigt, was er kann“
Ronja Jenike, Leiterin des Frauen-Eishockey beim DEB sowie MagentaSport-Expertin, zur Frauen-WM: „Der Deutschland-Cup war ein sehr, sehr erfolgreiches Turnier, in dem die Mädels zeigen konnten, was für ein Potential in ihnen steckt. Jeff MacLeod hat eine Mannschaft zusammengestellt. Es ist ein Kader, der bei der erfolgreichen Olympia-Qualifikation hier auch gezeigt hat, was er kann. Ein guter Mix aus erfahrenen Spielerinnen, jetzt auch mit Laura Kluge, die in Toronto spielt in der PWHL (Professional Women’s Hockey League, d. Red.). und da noch Erfahrung sammeln konnte. Dann die Mädels aus Memmingen, die gerade auch die Meisterschaft gefeiert haben. Das ist wichtig, sie dabei zu haben. Aber auch die anderen Mädels, die ein paar Wochen aus den Playoffs raus sind, die Mädels vom College drüben (in den USA, d. Red.). Es wird jetzt Zeit, sie treffen sich in Füssen. Dann geht es gemeinsam rüber nach Tschechien, bevor das Turnier am 9. April startet. Ich glaube, insgesamt, dass der Kader wirklich ein guter Mix aus erfahrenen und wirklich jungen Spielerinnen ist und sehr energiegeladen.“ Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=c01Bcm9MOUpjU0Q1dGZBbDVRT2V2YTd4blovMERCSUZuT3drS2hQbFZ1az0=
Eishockey live bei MagentaSport
Freitag, 28.03.2025
DEL Viertelfinale Spiel 6
KONFERENZ ab 19 Uhr, Einzelspiele ab 19.15 Uhr abrufbar: EHC Red Bull München – Adler Mannheim (Serie 2:3), Nürnberg Ice Tigers - ERC Ingolstadt (Serie 2:3), Kölner Haie – Fischtown Pinguins Bremerhaven (Serie 3:2)
PENNY DEL Playoffs – komplett live:
Ab Dienstag, 01. April 2025: Halbfinale (Modus Best of 7) – qualifiziert ist bereits Berlin
Ab Donnerstag, 17. April 2025: Finale (Modus Best of 7)
Länderspiele und Turniere
Frauen WM: 10. – 20. April 2025 (deutsche Spiele plus k.o.-Runde)
WM-Countdown Männer: ab 16. April Slowakei - Deutschland
U18 WM: 24. April – 04. Mai 2025 (deutsche Spiele plus k.o.-Runde)
Männer WM: 09. – 25. Mai 2025 (deutsche Spiele plus k.o.-Runde)26
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