Bremen nach erneuter Niederlage vor Finalspiel – Trainer Thioune: „Fokus Heidenheim, keine Ausreden mehr“ - VfB-Coach Hoeneß zu den Schiedsrichter-Entscheidungen: „Das verstehe ich nicht“ - DAZN-Experte Petersen zur Reaktion der Bremen-Fans: „Dann will dich auch keiner mehr sehen“
Berlin/München, 22.02.2026
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus den Sonntagsspielen SC Freiburg gegen Borussia Mönchengladbach (2:1), FC St. Pauli gegen SV Werder Bremen (2:1) sowie 1. FC Heidenheim gegen VfB Stuttgart (3:3) am 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.
Alexander Blessin (Trainer FC St. Pauli) ...
… zum Spiel: „Es war ein hart erkämpfter Sieg. Vor allem in der ersten Halbzeit sind wir nicht so gut reingekommen. Mit der Kette sind wir nicht nachgerückt, wenn wir mal Pressing-Situationen hatten. Das heißt, da war immer eine Riesenlücke und das hat Werder gut gemacht, da haben sie auch Qualität. In der zweiten Halbzeit waren wir stabiler. Wir haben das angesprochen und wesentlich besser gemacht. Dann haben wir es in den letzten Minuten über die Zeit gebracht. Es ist egal, wir haben drei Punkte, und das war wichtig. Das genießen wir für den Moment, aber wir wissen natürlich, dass es weitere elf Endspiele gibt. Da müssen wir dranbleiben und nachlegen, weil es extrem eng ist.“
… zur Tabellensituation: „Ganz ehrlich, am 34. Spieltag ist es wichtig, dass wir über dem Strich stehen, und alles andere ist jetzt erst mal egal. Ich kann auf der anderen Seite immer in so einen Gedanken gehen, dass wir jetzt etwas verlieren können. Davor hatten wir nichts zu verlieren. Deswegen lasse ich mich auf solche Gedankenspiele gar nicht ein. Wir gucken von Spiel zu Spiel und versuchen, Punkte zu holen, zu erkämpfen und alles reinzuhauen. Das haben wir heute bravourös gemacht.“
… zum Treffer von Fujita: „Er hat sich oft in Positionen gebracht, in denen er Abschlüsse hatte, aber nie das Tor getroffen. Er hat immer links oder rechts am Tor vorbeigeschossen. Jetzt trifft er mal das Tor und dann ist er gleich drin, das ist schön. Von daher ein schöner Lerneffekt. Das freut mich wahnsinnig für ihn und das macht Lust auf mehr.“
… zur Startelf (vor dem Spiel): „Natürlich tut es immer ein bisschen weh, wenn ein Spieler wie Jimmy Sands dann draußen ist. Aber ich hatte auch das Gefühl, dass er bisher fast alle Spiele durchgespielt hat und in den letzten zwei Wochen ein bisschen müde wirkte. Deswegen haben wir uns dafür entschieden. So kann man ihn ab der 60. oder 70. Minute bringen.“
Hauke Wahl (Torschütze FC St. Pauli) ...
… zum Sieg: „Wir wussten um die Tabellensituation und man hat gesehen, dass wir nicht groß Angst hatten. Den Fehler haben wir gegen den HSV gemacht, dass wir irgendwie nicht verlieren wollten. Aber heute wollten wir gewinnen und das haben wir gerade in der zweiten Hälfte gezeigt – mit viel, viel Engagement. Wir wussten genau: Wenn wir so spielen und die Fans mitnehmen, dann ist es extrem schwer, hier zu spielen. Das haben wir in den letzten Heimspielen einfach sehr gut gemacht. Das tut natürlich extrem gut, wenn man weiß, dass die Fans hinter einem stehen.“
… zum Druck unter der Woche: „Ich habe es die Woche gar nicht so gespürt, bin ich ehrlich. Bei mir war es vielleicht ein bisschen anders, ich war einfach froh, dass ich wieder auf dem Platz stehe. Aber ich bin vor zwei Wochen nach dem Stuttgart-Spiel in die Kabine gekommen und habe Jungs gesehen, die einfach extrem glücklich waren. Das hat uns Selbstvertrauen gegeben und uns gezeigt, dass es in diesem Stadion mit diesen Fans schwer ist, wenn wir es schaffen, die Fans mit unserer Art Fußball mitzunehmen. Wir haben eigentlich nur den Sieg gesehen. Wir haben nicht gedacht: Was ist, wenn wir verlieren? Nein, wir hatten Bock auf dieses Spiel und das hat man heute auch gesehen.“
Joel Chima Fujita (Torschütze FC St. Pauli) ...
… zum Sieg: „Es war ein großartiger Abend, eine großartige Leistung und wir haben großartige Fans. Wir wollten einfach das Spiel gewinnen und das haben wir geschafft. Deshalb bin ich sehr glücklich über unsere Leistung.“
… zu seinem ersten Tor: „Es war ein großartiges Tor, ehrlich gesagt. Ich habe von Beginn der Saison an viel gespielt, aber ich konnte bisher kein Tor erzielen. Ich versuche immer zu treffen und meinen Mitspielern zu helfen. Heute Abend ist mir das gelungen und ich will damit weitermachen.“
Oke Göttlich (Präsident FC St. Pauli) ...
… zur Balance zwischen Offensive und Defensive (vor dem Spiel): „Das ist bei uns immer die Diskussion: Machst du es offensiver, bist du vielleicht defensiv ein bisschen anfälliger. Machst du es defensiver, machst du vorne weniger Dinger rein. Heute zeigen wir, dass wir ein bisschen offensiver aufstellen wollen. Wir wollen heute etwas zeigen, wir wollen in dieser Liga bleiben. Die Fans haben uns unter der Woche noch mal richtig angespornt und jetzt gerade auch noch mal mit der Mannschaft den Schulterschluss gesucht. Wir haben Lust auf diese Liga und wir haben Lust, auch offensiv zu zeigen, was wir können. Ehrlicherweise haben wir auch so viel in die Offensive investiert wie beim FC St. Pauli noch nie. Vielleicht fällt der Würfel ja.“
… zur Bedeutung des Spiels (vor dem Spiel): „Das ist heute natürlich schon ein richtiges Knackspiel. Wir waren gerade mit Werder Bremen, wie man das eben auch so macht, noch gemeinsam essen und suchen uns dann immer eher abseitige Themen, über die wir sprechen, damit wir bloß nicht zu sehr in die Nervosität kommen. Aber natürlich sind alle on fire.“
… zum Abstiegskampf (vor dem Spiel): „Wir wissen, welche Verantwortung wir für die Leute, für die Menschen und für diesen Standort tragen. Wir wissen auch, was wir können, aber wir wissen auch, wo wir realistisch stehen und dass es ein Kampf um diese Liga sein wird. Das wissen wir immer. Wir wollen diesen Kampf annehmen. Die Chance, in dieser Liga zu bleiben, wollen wir mit jedem Spiel sehen, statt Angst davor, dass man es vielleicht verlieren könnte. Das ist nicht unser Anspruch. Unser Anspruch ist, die Chance zu nutzen und die Chance durchzuspielen.“
… zum Relegationsplatz (vor dem Spiel): „Ich habe schon vor der Saison im kicker gesagt: Der Relegationsplatz ist ein Erfolg für den FC St. Pauli. Und das ist er auch. Deshalb nehmen wir Platz 16 auf jeden Fall.“
… zu den Folgen eines möglichen Abstiegs (vor dem Spiel): „Dann wird immer darüber gesprochen, wie viele Millionen man verliert. Das ist einerseits richtig, weil TV-Erlöse und Ähnliches reduziert werden. Aber auch die Kosten werden dann natürlich reduziert. Das heißt: Wir arbeiten weiter an unserem Ziel, diesen Standort Stück für Stück weiter zu professionalisieren. Nach zweieinhalb sehr guten und erfolgreichen Jahren kann es passieren, dass es auch mal einen Rückschritt gibt. Das wird aber unsere Ambition nicht mindern, dass wir sagen: Dieser Standort soll als Bundesligist auf Sicht etabliert werden.“
… zu Zufriedenheit mit Trainer Blessin (vor dem Spiel): „Zufriedenheit darf nicht zu Genügsamkeit führen. Andreas Bornemann, Alex Blessin und ich sind uns klar, was wir hier zu schultern haben. Wir leben diese Ambition jeden Tag vor, aber in einer sachlichen Art und Weise. Alex Blessin ist ein Trainer, den hätten wir an diesem Standort vor drei oder vier Jahren nicht verpflichten können. Er kommt aus den Europapokalplätzen, aus Belgien, von Union. Deshalb wollen wir auch da weiterarbeiten.“
Jackson Irvine (Kapitän FC St. Pauli) ...
… zum Druck (vor dem Spiel): „Natürlich ist der Druck groß. Man kann sich vor der Bedeutung dieses Spiels nicht drücken. Jeder sieht es schwarz auf weiß in der Tabelle, deshalb ist es heute ein wichtiger Tag. Klar, es ist noch ein langer Weg und heute wird unsere Saison nicht entscheiden. Aber es ist eine Chance, einen großen positiven Schritt nach vorne zu machen.“
… zu seiner Führungsrolle (vor dem Spiel): „Für mich ist das wichtig. Es ist außerdem gut, dass Hauke und Eric heute wieder dabei sind, das bringt noch mehr Erfahrung in die Gruppe. Für mich ist es heute ein großes Spiel, aber genauso wichtig ist, dass wir unsere erfahrensten Spieler auf dem Platz haben.“
… zu Trainer Blessin (vor dem Spiel): „Er war diese Woche wirklich toll. Er war sehr ruhig, ohne zu entspannt zu sein. Er hat uns die Bedeutung des Spiels klar gemacht, ohne es größer zu machen, als es ist. Es ist eine weitere Chance auf drei Punkte. Das war eine gute, ausgewogene Woche von uns.“
Daniel Thioune (Trainer SV Werder Bremen) ...
… zum Ausblick auf Heidenheim: „Das ist definitiv ein Finalspiel oder eines von mehreren, die jetzt kommen. Wir reden jetzt schon über Heidenheim, deswegen ist es für mich auch wichtig, schnell die Tür zuzumachen. Wir können natürlich über das hier reden, müssen wir auch, was passiert ist. Aber klar, wir haben nur sechs Tage. Morgen mache ich die Tür zu und dann öffne ich den Raum Heidenheim, weil ich für den Raum St. Pauli heute nichts mehr gewinnen kann.“
… zur kurzfristigen Umstellung nach der Agu-Verletzung: „Felix ist natürlich bekannt für sein Tempo. Entsprechend wollten wir den Gegner damit ein Stück weit verwunden. Wir haben dann eins zu eins getauscht. Ich finde, Isak Schmidt hat es gar nicht so schlecht gemacht, er stand sehr hoch in der Linie. Wir wollten die Fünferkette damit binden, um Räume aufzuspielen und das ist wieder zwischen den Boxen auch ganz geschmeidig gewesen. Wir haben die Halbräume gut besetzt, die Raute hat uns im Zentrum unheimlich gutgetan. Aber wir haben wieder gesehen: Im letzten Drittel, in der Box, haben wir zu viel liegen gelassen. Wir haben Bälle ins letzte Drittel gespielt - da müssen wir uns den Vorwurf gefallen lassen. Das ist nicht ausreichend, um hier mehr als ein 1:2 zu bekommen.“
… zum 0:1: „Das letzte Glied der Kette war sicherlich Mio, aber ich würde mich grundsätzlich davon lösen, dass der Fehler nur bei ihm liegt. Wenn wir den ersten Kontakt kriegen, fliegt der Ball nicht Richtung Tor. Den haben wir nicht bekommen, wir waren ein Stück weit davor vielleicht nicht in der Ordnung oder nicht eng genug dran. In einer normalen Welt hält jeder Torhüter diesen Ball, den hat er jetzt nicht gehalten.“
… zum Umgang mit Mio Backhaus: „Keine Schuldzuweisung. Aber es geht nicht um Schuldzuweisungen. Wenn man sich für den Aufwand in der ersten Halbzeit nicht belohnt, dann muss man nicht in der 60. Minute auf den Torwart schauen. Das funktioniert in meiner Welt nicht. Das ist auch bei der Mannschaft angekommen. Ich glaube, da gibt es keinen, der Mio in irgendeiner Form etwas vorwirft. Der Junge ist blutjung und spielt eine richtig gute Saison. Wir werden noch viel von ihm sehen, im besten Fall wenig von solchen Fehlern. Aber dieses Spiel haben wir nicht in unserem Tor verloren, sondern vor dem gegnerischen Tor.“
… zur späten Einwechslung von Milosevic: „Klar, ein Stück weit muss ich das erklären. Aber wir haben in der ersten Halbzeit gesehen, was liegen geblieben ist. Wir haben gesehen, wie stark Marco Grüll im Anlaufen war, wie viele Ballgewinne wir im hohen Pressing hatten. Was wir nicht geschafft haben, war, den Ball über die Linie zu bringen. Ich habe es vor dem Spiel schon angedeutet, dass Jovan kommen wird. Er ist ein Boxstürmer und jetzt hat er seine Wertigkeit einmal unter Beweis gestellt. Das war in den letzten Wochen schwierig, er ist ins Qualifying gegangen. Gerne mehr davon. Aber die, die vorher auf dem Platz waren, haben auch nicht so viel falsch gemacht.“
… zum zweiten Gegentor: „Mit dem langen Ball geht es los. Dass Leo Bittencourt dieses Duell nicht unbedingt gewinnt, ist völlig klar. Da müssen wir uns gleich beim zweiten Ball ein bisschen cleverer anstellen. Wir haben gesehen, dass Mbangula da auch nicht komplett mitgegangen ist. Dann verliert er seinen Mann, der tief geht, läuft selber ins Zentrum rein und verteidigt Irvine. Am Ende ist es wieder eine Verkettung von Fehlern.“
… zur Aufgabe für die nächsten Tage: „Es geht grundsätzlich gar nicht um mich. Wenn jetzt wieder die Tür aufgeht: Hat er Erfahrung, hat er sich nicht? Im Abstiegskampf habe ich Erfahrung. Dass es in Liga eins ein anderer Abstiegskampf ist, glaube ich nicht. Ich lasse mich nicht treiben. Ich bleibe bei mir, ich bleibe bei den Jungs. Wir müssen uns fragen, was gut für uns ist. Ich glaube, das, was wir bisher gemacht haben, war ordentlich, aber nicht final gut. Es war auch vorher nicht alles so schlecht, was unter meinem Vorgänger war. Wir arbeiten fleißig. Dafür bin ich Übungsleiter. Ich werde die Jungs immer wieder daran erinnern und beharrlich daran arbeiten, dass wir vielleicht dann auch das nächste Spiel mit der Mannschaft gewinnen. Fokus Heidenheim, keine Ausreden mehr.“
… zu den fehlenden Toren (vor dem Spiel): „In erster Linie fehlen Tore. Das ist das, was uns aktuell sehr schwerfällt. Im letzten Drittel haben wir nicht die Schärfe. Ein Stück weit Glück muss und kann man sich erarbeiten. Die Trainingsschwerpunkte waren darauf ausgelegt, viele Abschlüsse zu haben, in den gefährlichen Räumen, unter Gegnerdruck, schnelle Entscheidungen zu treffen und frühzeitig Momente für sich zu generieren. Das ist das Salz in der Suppe. Ich stehe jetzt auch schon 180 Minuten an der Seitenlinie, und wir haben leider noch nicht getroffen.“
… zu den Ausfällen (vor dem Spiel): „In erster Linie fehlt uns da sehr viel Qualität. Amos Pieper und Mitchell Weiser zu ersetzen, fällt uns aktuell sehr schwer. Dazu kommen weitere Ausfälle, die uns in der Defensive fehlen. Dann brauchen wir ein paar Jungs, die vorweggehen. Führung zeigt man aber nicht nur auf dem Platz. Das geht auch in der Kabine und im Umfeld der Mannschaft. Dazu sind die beiden in der Lage und auch angehalten.“
Marco Friedl (Kapitän SV Werder Bremen) …
… zur Kabine nach der Niederlage: „Von allem etwas. Jens hat ein bisschen was gesagt, Romano, ich. Wichtig ist aber auch, dass du dann kurz in die Kabine kommst und ein bisschen runterfährst. Ich habe nach dem Spiel immer sofort eine Idee oder eine Meinung. Heute tut es extrem weh.“
… zum Spiel: „Wir machen selbst ein gutes Spiel, haben viele Chancen und geraten dann mit der ersten Situation in Rückstand, die in fünfzig oder hundert Fällen kein Tor ist. Das ist es ein Fehler von Mio, das tut natürlich nicht nur ihm sehr weh, sondern uns auch, weil es nicht absehbar war, dass wir in Rückstand geraten. Wir kriegen dann eigentlich direkt wieder den Fuß in die Tür, gleichen aus, und das zweite Tor nervt mich noch viel mehr, weil das ein Ablauf ist, den wir so noch nie gespielt haben. Wir spielen den Ball auf unseren kleinsten Spieler auf dem Platz, und dass der Ball dann wie ein Bumerang zurückkommt, ist offensichtlich. In diesen zwei Situationen machen wir einfach zu viele Fehler. In der Situation, in der wir sind, ist ein Fehlersport und deshalb haben wir verdient verloren.“
… zur Sieglosserie: „Wir brauchen einen Befreiungsschlag und den brauchen wir ganz schnell. Den hätten wir eigentlich schon vor ein paar Wochen gebraucht. Jetzt sind es dreizehn Spiele und das spricht Bände. Es ist völlig verdient, dass wir da stehen, wo wir stehen, das ist ein Fakt, da brauchen wir uns nichts in die Tasche zu lügen. Ich kann mich jetzt hinstellen und sagen, die erste Halbzeit war gut und wir spielen nicht wie eine Mannschaft, die da unten steht, aber unterm Strich bringt uns das nichts. In beiden Boxen wird das Spiel entschieden, das ist schon seit Wochen so: vorne kriegen wir ihn nicht rein und hinten kriegen wir aus den dümmsten Situationen Gegentore. So wirst du die Spiele nicht gewinnen. Das Traurige oder Schöne ist: Wir müssen es abhaken und jetzt weitermachen. Es bringt jetzt nichts, den Kopf hängen zu lassen. Aber heute ist es schon extrem hart.“
Leo Bittencourt (SV Werder Bremen) ...
… zum Spiel: „Es war auf beiden Seiten ein Spiel, in dem man gemerkt hat, dass sich beide Mannschaften im letzten Drittel in den vergangenen Monaten nicht mit Ruhm bekleckert haben. Das hat man heute auch ein Stück weit gesehen. Dann bekommen wir das 0:1, kommen aber noch zurück, machen das 1:1 und kassieren dann wieder das 1:2. Das ist gerade eine sehr, sehr schwierige Situation, in der wir stecken. Das heißt: so schnell wie möglich abschütteln, und nächste Woche geht es wieder weiter.“
… zum Fehler von Mio Backhaus: „Mio weiß das selbst, aber ich glaube, da können wir ihm keinen Vorwurf machen. Er hat uns in den letzten Wochen und Monaten immer ein super Spiel gemacht, da kann so etwas passieren. Der Junge ist noch jung, das gehört dazu. Vielleicht ist der Zeitpunkt nicht gut, um Fehler zu machen, aber daran wird er auch wachsen. Mio ist ein Weltklasse-Torwart, jetzt schon in seinem Alter.“
… zum Umgang mit Mio Backhaus: „Ganz normal, das gehört zum Fußball, das ist ein Fehlersport. Als Torwart ist der Ball dann halt meistens drin. In der Kabine haben wir ihn schon aufgemuntert. Klar wird er jetzt ein, zwei Tage damit hadern, aber wir wissen ganz genau, was er auch schon gehalten hat. Dass es seine erste Bundesliga-Saison als Torwart ist und mit welcher Ruhe und Gelassenheit er hinten auch mit dem Fuß rausspielt, ist nicht selbstverständlich. Dann gehört das dazu, und dadurch wird er auch noch besser.“
… zur Abweisung durch die Fans: „Ich weiß nicht genau, was gesagt worden ist, aber so wie ich unsere Fans kenne, sind sie eher nicht der Typ dafür, dass sie den Verein oder die Jungs beleidigen oder mit irgendwelchen Sachen beschmeißen. Eher sagen sie: Pass auf, geht rein, wir wollen euch heute nicht sehen. Verständlich, wir haben ein wichtiges Spiel 1:2 verloren. Und lieber habe ich es am Ende so, dass sie ehrlich kommen und sagen: Geht einfach rein, bevor da vielleicht irgendwelche Sachen gesagt werden, die nicht so schön sind. Wir sind immer im engen Austausch mit den Fans und die wissen, dass wir da nur zusammen rauskommen können.“
… zur tabellarischen Lage: „Wir müssen natürlich wieder punkten. Ich glaube, das war jetzt das 13. Spiel, das wir nicht gewonnen haben, und dann ist klar, dass du ein Stück weit durchgereicht wirst. Deswegen heißt es jetzt, gerade zu Hause die Spiele zu gewinnen, vor allem gegen direkte Konkurrenten. Das ist uns heute nicht gelungen. Aber es sind noch genug Spiele. Das wird auch nicht nächste Woche entschieden. Klar ist aber: Wir müssen langsam punkten, sonst wird es eng.“
Julian Schuster (Trainer SC Freiburg) ...
… zum Beinahe-Comeback der Gladbacher: „Es hat sich schon mal enger angefühlt. Irgendwie hatte ich heute auch die Sicherheit, dass wir es nach Hause bringen. Da war noch eine Situation, aber die hat Günni super verteidigt. Die hätte nicht sein müssen, aber trotzdem denke ich, dass der Sieg allemal in Ordnung geht.“
… zur Stärke des Teams: „Klar, das Verteidigen ist unsere Basis und das funktioniert. Die Jungs machen sehr viele Dinge einfach gut und haben dann auch die notwendigen Momente, um gefährlich zu werden. Das ist okay. Da wissen wir, dass wir Steigerungspotenzial haben. Das muss man aber auch immer richtig einschätzen. Das eine ist Wunschdenken, das andere ist Realität und auch umsetzbar. Deshalb bewegen wir uns da genau auf diesem Grat. Wichtig ist, dass wir die Qualität und die Leistung bringen, um diese Spiele für uns zu entscheiden. Das ist sehr wichtig.“
… zur Aussage, der SC würde unter dem Radar fliegen: „Es ist nie unsere Aufgabe, auf irgendeinem Radar präsent zu sein. Wichtig ist für uns Entwicklung und da sind wir dran. Dafür arbeiten wir. Das Schöne und die Grundlage ist einfach diese Mannschaft. Die Mannschaft hat die Qualität, eine Energie entstehen zu lassen. Das merkt man immer wieder, dass das auch überspringt. Deshalb kommen die Leute hier ins Stadion. Ich bin froh, dass wir das zeigen können und die Spiele für uns entscheiden können. Für uns ist es toll und alles andere als selbstverständlich, in diesen Wettbewerben vertreten zu sein. Hätte das einer vor der Saison gesagt, dass es im Frühjahr noch immer so ist, dann hätten viele eingeschlagen.“
… zum Pokal-Los VfB Stuttgart: „Ich habe es über die Lautsprecher mitbekommen. Wir haben nach dem Viertelfinale gesagt, dass wir ein Trauma im Elfmeterschießen in Berlin verarbeitet haben. Wir haben noch ein Halbfinale in Stuttgart zu verarbeiten. Vielleicht sind das genau die richtigen Wegweiser.“
… zur Heimstärke (vor dem Spiel): „Das ist überhaupt keine Selbstverständlichkeit, sondern da steckt viel Arbeit dahinter, natürlich auch viel Planung. Es sind gewisse Abläufe, die eine Sicherheit vermitteln. Gemeinsam mit unseren Fans kann hier einfach eine Energie entstehen, die uns in engen Momenten unterstützt.“
… zur Stärke von Matanovic bei Heimspielen (vor dem Spiel): „Ich habe nicht das Gefühl, dass er nur hier wunderbar funktioniert. Aber natürlich ist auch er eine wichtige Säule, gerade um diese Bälle gut verarbeiten und dann entsprechend weiterleiten zu können, damit im Idealfall Möglichkeiten und Chancen entstehen. Deshalb ist er ein wichtiger Baustein davon.“
Matthias Ginter (Torschütze SC Freiburg) ...
… zum Spiel: „Grundsätzlich war es heute kein Leckerbissen. Wir haben zu den richtigen Zeitpunkten die Tore gemacht. Hinten raus hatte Gladbach natürlich noch die eine oder andere Standardsituation, bei der sie grundsätzlich immer gefährlich sind. Trotzdem sind wir natürlich glücklich, dass wir noch gewonnen haben.“
… zu seinem Tor: „Grundsätzlich ist der Plan immer, dass wir den Ball verlängern. Wer ihn dann verlängert, ist nicht so wichtig. Ich lauere dann einfach auf einen verlängerten Ball. Ich lag jetzt nicht so in der Luft wie Ache gestern, aber ich bin natürlich trotzdem glücklich, dass er noch reingegangen ist. Ich sage ja immer, im Herzen bin ich eigentlich noch ein Stürmer. Aber da gehört natürlich auch ein bisschen Glück dazu. Trotzdem freut es mich natürlich.“
… zu den knappen Siegen: „Wir haben auch letzte Saison, ich glaube, zehn oder elf Spiele mit einem Tor gewonnen. Das sind in der Bundesliga immer enge Spiele, egal gegen wen. Wir haben es in den letzten Jahren immer geschafft, die reihenweise zu ziehen. Diese Saison auch schon wieder das ein oder andere Spiel, das wir knapp gewinnen. Trotzdem hätte ich natürlich auch nichts dagegen gehabt, wenn wir heute 2:0 gewonnen hätten. Aber wir sind in der Liga ganz ordentlich dabei und in beiden Pokalwettbewerben noch vertreten. Aktuell freuen wir uns einfach auf die heißen Phasen, die jetzt kommen.“
Jan-Niklas Beste (SC Freiburg) ...
… zur vergebenen Chance: „So etwas haben wir einstudiert. Dann stehe ich da auf einmal und muss den Ball einschieben. Im Nachhinein ärgere ich mich natürlich, dass ich vielleicht nicht durchgezogen habe, weil ich ihn einfach nur einschieben wollte. Da war der Torwart aber sehr schnell da. Das ärgert mich natürlich. Zum Glück haben wir gewonnen. So ist der Sport. Die Sachen kann man nicht mehr rückgängig machen. Dann verschwende ich im Spiel wenig Energie damit, an solche Dinge zu denken. Im Nachhinein kann ich mich natürlich darüber ärgern. Aber am Ende gewinnen wir 2:1, deswegen kann ich schon beruhigter schlafen. Wenn es am Ende 2:2 ausgeht, ärgere ich mich noch ein bisschen mehr.“
… zur Heimstärke: „Wir spielen zu Hause in unserem Stadion mit unseren Fans. Wir sind Ende Februar noch in allen drei Wettbewerben vertreten. Natürlich sind es viele Spiele, aber unsere eigenen Fans geben uns unglaublich viel Energie. Auch innerhalb der Mannschaft stimmt die Teamchemie. Man sieht, wie sich jeder für den anderen freut. Das zeichnet uns aus und so gewinnen wir dann auch die Spiele.“
… zum Ausblick: „Nächste Woche geht es erst mal nach Frankfurt. Für mich leider nicht, ich habe leider die fünfte Gelbe Karte bekommen. Das ärgert mich tatsächlich noch mehr als meine vergebene Chance.“
Eugen Polanski (Trainer Borussia Mönchengladbach) ...
… zur Leistung: „Den Willen kann man uns mit Sicherheit nicht absprechen. Aber wir müssen auch ehrlich sein: Am Ende ist es Ergebnissport und die Ergebnisse bekommen wir zurzeit nicht. Gerade in der ersten Halbzeit hatten wir genug Flankenschancen. Wir spielen da so ein bisschen um den heißen Brei herum, wissen nicht, ob wir flanken sollen, flanken vielleicht einen Tick zu spät oder nicht gut genug und haben keine gute Boxbesetzung. Da wäre ein bisschen mehr Schnörkellosigkeit deutlich besser als das, was wir gerade machen.“
… zur fehlenden Zielstrebigkeit: „Am Ende steht dann auch schon das 0:1 und dann positioniert sich der Gegner noch defensiver. Für uns gilt es, dieses 0:1 gar nicht erst zuzulassen. Das war eine Standardsituation nach einem Einwurf, den wir angesprochen hatten. Wir haben bei Standards viel wegverteidigt, aber den bekommen wir. Das öffnet das Spiel für den Gegner und schließt für uns ein paar Räume. Klar ist aber auch: Wir müssen da definitiv zielstrebiger sein. Die Jungs denken gerade zu viel nach. Wir müssen die Box besetzen, fluten, mit Ball und ohne Ball, und es einfach machen.“
… zum Leben in der Mannschaft: „Definitiv, das erkennen wir auch. Aber am Ende bleibt es Ergebnissport. Wir haben oft genug darüber gesprochen, dass wir im Spiel waren und gut mitgespielt haben, aber am Ende kein Ergebnis bekommen. Am Ende müssen wir das Ergebnis holen.“
… zur sportlichen Lage: „Tabellarisch ist die Situation bedrohlich, das ist klar. Wir können alle lesen und auch alle rechnen. Viel gefährlicher wäre es, wenn wir uns das jetzt schönreden würden. Wir wissen, was wir können, aber auch, was wir in den nächsten Spielen zeigen müssen. Am Ende ist es tatsächlich egal, wie wir spielen - wir müssen Ergebnisse liefern.“
… zur ausgestellten Qualitätsfrage (vor dem Spiel): „Ich habe nicht die generelle Qualitätsfrage aufgemacht, die habt ihr aufgemacht. Ich habe gesagt, dass wir am Wochenende in beiden Sechzehnern qualitativ schlechter waren, und das wollen wir heute unbedingt ändern. Wir wollen in beiden Sechzehnern besser sein als der Gegner, weil dort die Spiele entschieden werden – defensiv wie offensiv. Es bedarf offensiv einer gewissen Ruhe, wenn man die Abschlüsse hat, damit man sie aufs Tor bringt und dem Gegner sowie dem Torwart eine Aufgabe stellt. Und in der eigenen Box braucht es natürlich Konsequenz.“
… zur Trainingsarbeit (vor dem Spiel): „Ja, man kann Abschlüsse trainieren, aber es ist ja nicht so, dass wir das nicht machen. Ich glaube auch, dass wir schon sehr häufig bewiesen haben, vorne wie hinten, dass wir da konsequenter und besser sind. Oft ist das dann auch eine Sache der Konzentration, dass die Spieler das noch mehr verinnerlichen und sich darauf fokussieren. Es nützt nichts, wenn wir zwischen den Sechzehnern einfach nur gut sind und in beiden Sechzehnern schlechter. Das wollen wir heute verbessern. Ich bin guter Dinge, dass wir das heute auch machen.“
… zu Sander als Reitz-Ersatz (vor dem Spiel): „Philipp ist derjenige, der Rocco vom Profil her am nächsten kommt: dynamisch, zweikampfstark, laufstark. Ich hoffe, dass er das genauso gut macht wie Rocco, vielleicht einen Tick anders. Trotzdem müssen die Kollegen drumherum das dann auch auffangen. Das gilt nicht nur für einen Spieler, sondern für uns als Mannschaft, dass wir uns heute gut präsentieren.“
Rouven Schröder (Sportdirektor Borussia Mönchengladbach) ...
… zur Frage, ob die Mannschaft an die Leistungsgrenze gekommen sei: „Die Frage müssen wir uns stellen, das ist schon richtig. Ohne jetzt eine Überschrift zu kreieren: Am Ende des Tages ist es so ein Spiel, wie wir es in den letzten Wochen schon häufiger hatten. Wir haben gut mitgespielt, hatten auch gute Phasen, wir haben den Ball reingetragen, aber nicht konsequent genug in den Sechzehner. Wir waren da zu ungefährlich, vielleicht nicht mutig genug und haben Situationen nicht richtig erkannt. Freiburg macht sein Spiel, ist sehr kompakt und nutzt seine Chancen. In dieser Phase ist es für uns wirklich hart, ans Limit zu kommen. Wir müssen da noch mehr die Fesseln lösen. So wird es in der Liga nicht reichen. Das kann man ganz klar so sagen. Es ist wichtig, sich die Meinung zu sagen und sehr kritisch zu sein. Wieder ist ein Spiel vorbei, wir haben nichts geholt, und auch in Freiburg wäre etwas möglich gewesen. Aber mitspielen und nichts ernten, ist schwierig.“
… zur Kabinenansprache: „Ja, grundsätzlich geht es darum, dass wir uns allgemein als Mannschaft, als Team – und da gehören nicht nur die Spieler dazu, sondern auch Trainerteam und Staff – bewusst sind, worum es geht. Wir haben jetzt noch elf Spiele. Wenn wir so mitspielen, wird es mit den Punkten eng. In der langen Woche vor Union Berlin müssen wir schnell wissen, worum es geht. Das wurde auch klar angesprochen.“
… zum Vertrauen in Polanski: „Volles Vertrauen, definitiv. Eugen tut alles, um die Mannschaft gut einzustellen. Im Endeffekt sind wir alle gefragt, vor allen Dingen auch die Spieler, die Dinge umzusetzen. Ich sehe, wie Eugen jeden Tag arbeitet. Es geht auch nicht nur um Eugen, es geht um Borussia Mönchengladbach. Das gilt es zu bewerten. Die Mannschaft will sich für ihren Aufwand auch belohnen. Es bringt nichts, wenn wir mit null Punkten nach Hause fahren. Eugen hat das Vertrauen und wird mit seinem Trainerteam alles Mögliche tun, um die Mannschaft bestmöglich auf Union Berlin einzustellen.“
… zur Qualität im Kader: „Der Gesamtkader ist gut genug für die Bundesliga und wir werden es erreichen.“
… zur Lage im Abstiegskampf: „Wir haben vor zwei, drei, vier, fünf, sechs Wochen gesagt, dass es gestern, heute und morgen gefährlich ist. Klar ist aber auch: Die Spiele werden weniger. Auf der einen Seite müssen wir den Finger in die Wunde legen, auf der anderen Seite Vertrauen aussprechen. So ist Leistungssport. Einmal nur mit dem Dampfhammer draufzuhauen, ist definitiv keine Lösung. Aber nochmal: Keiner ist dabei, der das unterschätzt.“
Haris Tabakovic (Torschütze Borussia Mönchengladbach) ...
… zur Niederlage: „Jede Niederlage ist schwer zu schlucken. Wir haben uns viel vorgenommen heute. Wir wissen, es geht um Punkte, es geht um Siege. Das ist zu wenig.“
… zur Schlussphase: „Am Ende versucht man immer, alles nach vorne zu werfen und mit langen Bällen zu agieren. Das ist uns am Ende nicht so schlecht gelungen, aber das ist trotzdem zu wenig. Wir müssen von der ersten Minute an so agieren. Wir müssen die Bälle in die Box bringen, wir müssen besser verteidigen. Wir bekommen zu einfache Tore und sind vorne zu selten gefährlich. So sehen dann die Resultate aus.“
… zur Großchance zum Ausgleich: „Ich nehme das ganze Spiel mit ins Bett. Ich glaube, ich werde jede Aktion analysieren. Ich muss da den langen Schritt machen, weil der Ball bis nach vorne von Weigl kommt. Dann nehme ich ihn mit dem langen Schritt an. Und dann kommt Günter von hinten rein.“
… zum Abstiegskampf: „Das ist ja klar. Es geht jedes Wochenende um drei Punkte und die haben wir nicht geholt. Wir haben keine Punkte geholt und wir wissen, wie die Tabelle aussieht. Es geht darum, dass wir immer weitermachen, dass wir die Dinge analysieren, klar und deutlich ansprechen. Und wir müssen punkten.“
Yannick Engelhardt (Borussia Mönchengladbach) ...
… zur Aufarbeitung nach der Niederlage (vor dem Spiel): „Das ist geschehen. Ich glaube, wenn du 0:3 verlierst, musst du das auch machen. Das machen wir grundsätzlich immer. Wir haben gesagt, dass es am Ende in den Sechzehnern nicht gut war, offensiv und defensiv. Das haben wir uns klar gesagt und das machen wir heute besser.“
… zur fehlenden Gier (vor dem Spiel): „Eine gewisse Anspannung ist immer da. Das hängt damit zusammen, was ich gesagt habe, dass es in den Sechzehnern nicht gut war von uns. Diese Gier brauchen wir heute. Wir wissen, dass Freiburg heimstark ist. Ich kenne es hier persönlich ganz gut, deshalb müssen wir heute ein gutes Spiel machen.“
Frank Schmidt (Trainer 1. FC Heidenheim) ...
… zum intensiven Spiel: „Ja, das wollten wir, weil wir wussten, dass wir dann eine Chance haben. Wenn wir versuchen, hier irgendwie kontrolliert mitzuspielen, dann hat man gegen den VfB in der aktuellen Verfassung und mit den spielerischen Möglichkeiten keine Chance. Deswegen war das schon nach unserem Geschmack, natürlich auch mit Risiko. Ich glaube, das hat man gesehen, dass wir teilweise Mann gegen Mann über den ganzen Platz gespielt haben. Da ist immer die Gefahr da, dass es auch mal schiefgehen kann, wie beim 1:0, wobei wir da, glaube ich, mehr dafür getan haben als der VfB. Der Ballverlust darf uns nicht passieren. Trotzdem kommen wir mit einem schönen Tor zurück. Dann haben wir natürlich nicht Glück, sondern es war ein Elfmeter, deswegen kann das Tor für Stuttgart in dem Moment auch nicht zählen. Es ging hin und her. In der zweiten Halbzeit haben wir sogar noch mal eine Schippe draufgelegt. Schade, weil die letzte große Chance war der Eckball von Adam Kölle. Da wäre es schon schön gewesen, wenn wir das 4:3 gemacht hätten.“
… zum Punktgewinn: „Schade, dass es nur ein Punkt ist. In unserer Situation ist das fast zu wenig. Bei so einer Leistung und bei so einem Spiel wünscht man sich natürlich drei Punkte. Aber wir müssen schauen, dass wir es dann nächste Woche schaffen.“
… zum Fazit: „Dass man auch gegen einen starken Gegner mit unseren Mitteln so ein Spiel spielen kann, wie wir es wollen und wie wir es können. Dass, wenn jeder nicht nur miteinander gut kommuniziert und spielt, sondern auch füreinander, so viel möglich ist, in der Bundesliga Punkte zu holen. Und dass wir heute gezeigt haben, dass wir uns nach wie vor viele Chancen herausspielen können. Hinten haben wir leider wieder drei Gegentore bekommen, das dürfen wir nicht vergessen, das müssen wir verändern. Aber die Art und Weise, wie die Mannschaft das annimmt und Selbstbewusstsein zeigt und sich in unserer Situation als Tabellenachtzehnter nicht versteckt, auch nach Rückstand nicht, sondern weitermacht, ist das Allerwichtigste. Damit müssen wir bis zum Schluss arbeiten und schauen, ob es dann reicht oder eben nicht.“
… zur Diskussion mit Hoeneß nach dem Spiel: „Jede Mannschaft kämpft, das hat man auch gesehen. Die Stuttgarter waren auch mit der einen oder anderen Situation unzufrieden. Deswegen haben wir uns nach dem Spiel auch kurz ausgetauscht. Jeder kämpft für seinen Verein. Sebastian wollte das Spiel gewinnen, wir wollten das Spiel gewinnen. Diese Emotionen wollten wir heute, das kann ich nur noch mal sagen. Die haben wir bekommen und auch unsere Zuschauer.“
… zur kurzfristigen Umstellung (vor dem Spiel): „Gestern hatten wir ein gutes Abschlusstraining, aber heute kam noch die Hiobsbotschaft, dass Marnon Busch, der begonnen hätte, nicht dabei ist. Um halb zwei hat er mich angerufen und gesagt, dass er krank ist, da musst du noch mal umstellen. Aber das spielt alles keine Rolle. Heute geht es um Emotionen, ein heißes Herz, und die Abläufe bei uns müssen klar sein.“
… zum Einsatz von Pieringer (vor dem Spiel): „Das ist natürlich immer eine schwierige Entscheidung, wenn du Tabellenletzter bist und wenig Tore geschossen hast. Auf der einen Seite brauchst du als Stürmer das Vertrauen vom Trainer, dass du ein paar Spiele bekommst. Auf der anderen Seite haben wir vier Spieler, die vorne drin spielen können, davon spielt einer. Wir waren nicht so erfolgreich, also musst du auch die anderen Spieler mitnehmen. Letzte Woche habe ich es ja auch erklärt. Ich wollte Pieringer mal die Möglichkeit geben, dass erst mal der Abnutzungskampf läuft und er dann reinkommt und vielleicht das entscheidende Tor macht. Er hat einen sehr guten Ball auf Schöppner aufgelegt, da hätten wir in Führung gehen können, vielleicht auch müssen. Heute kriegt er wieder seine Chance, weil er vielleicht unser komplettester Stürmer ist. Ich erwarte von ihm, dass er sich von der ersten bis zur letzten Sekunde zerreißt, solange er auf dem Platz steht. Dann hat man dieses Glück auch mal auf seiner Seite.“
Eren Dinkci (Torschütze 1. FC Heidenheim) ...
… zum Spiel: „Die ersten drei, vier Minuten bis zum Tor waren wir eigentlich relativ gut drin. Dann kassieren wir durch einen Fehler ein dummes Gegentor. Aber wir haben nicht aufgegeben und unseren Matchplan durchgezogen. Dann treffen wir und gehen aus meiner Sicht auch verdient in Führung. Danach kassieren wir das 2:2, weil wir vielleicht doch zu tief standen. Bei der Qualität, die sie haben, spielen sie das dann auch gut aus. Am Ende fühlt es sich trotzdem irgendwie wie eine Niederlage an, weil wir gut drin waren.“
… zum eigenen Tor: „Ein bisschen Glück, dass der Ball genau so durchkommt. Aber ich hatte bisher in jedem Spiel, seitdem ich hier bin, eine riesige Torchance. Ich erkenne den Raum gut. Natürlich ist es auch glücklich, dass der Ball zu mir kommt. Aber es freut mich, dass er dann auch reingegangen ist.“
… zum Mut für die nächsten Wochen: „Wir haben endlich mal wieder einen Punkt geholt. Ich glaube, damit kann man arbeiten. Wir haben drei Tore geschossen. Klar ist auch, dass wir drei Tore kassiert haben. Aber das macht Mut für die nächsten Wochen.“
Arijon Ibrahimovic (Torschütze 1. FC Heidenheim) ...
… zum Spiel: „Ich glaube, heute wäre mehr drin gewesen. Trotzdem war es eine super Leistung von unserer Mannschaft. Wir sind glücklich mit dem Punkt, und jetzt heißt es weitermachen und nächste Woche den Sieg holen.“
… zur Chancenverwertung: „Wir standen gut und hatten gute Torchancen. Wir haben zum ersten mal drei Tore geschossen, das muss man auch erst mal schaffen, und darüber sind wir glücklich. Wir kommen zu diesen Chancen und wichtig ist einfach, dass wir so weitermachen. Dann gehen die Dinger irgendwann rein.“
Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart) ...
… zum Spiel: „Ein Spiel, das ich so noch nicht oft erlebt habe. Ehrlich gesagt brauchen wir Zeit, das einzuordnen, weil sehr viele Dinge passiert sind. Natürlich wollten wir hier gewinnen, deshalb sind wir über das Ergebnis enttäuscht. Aber darüber hinaus haben wir abgerissen: 125 Kilometer nach einer englischen Woche, in der wir auch schon 124 Kilometer gelaufen sind, und fast 60 Prozent der Zweikämpfe gewonnen. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass wir das Ding heute voll angenommen haben. Wir kommen sehr gut rein, machen das Tor, nehmen das Geschenk vom Gegner an und haben aus meiner Sicht 20 Minuten alles im Griff, ohne viele große Chancen zu haben. Dann fällt mit der ersten Heidenheimer Chance das 1:1. Danach haben wir die Situation, in der wir eigentlich das 2:1 machen, unser Tor aber weggenommen wird, um Heidenheim einen Elfmeter zuzusprechen. Dann geben wir wieder eine gute Antwort und machen den Ausgleich. Dann fällt das dritte Tor, aus meiner Sicht auch wirklich fragwürdig. Natürlich müssen wir uns da klüger anstellen, aber trotzdem ändert das nichts an der Tatsache, dass es am Ende ein Foul ist. Dann läufst du wieder hinterher, gibst wieder eine gute Reaktion und hast am Ende mit Deniz noch das Riesending zum Sieg. Ich sehe natürlich auch die Heidenheimer Ecke mit der Kopfballchance. Es war ein brisantes Spiel.“
… zum Gespräch mit dem Schiedsrichter: „Ich habe mit ihm gesprochen, aber da wird es jetzt kein Wort aus der Kabine geben. Das gehört sich nicht. Wir haben uns über das Spiel unterhalten. Die Dinge, die ich jetzt sage, sind nur meine Meinungen.“
… zur Elfmeter- und VAR-Entscheidung in der ersten Halbzeit: „Ich glaube, dass die Situation vor dem Elfmeter für Heidenheim keine gute Aktion ist. Ich sehe natürlich den Kontakt, aber ich sehe auch, dass es eine Zeitlupe ist. Und unmittelbar danach gibt es einfach einen Block von Maxi. Der Schiedsrichter nimmt es anscheinend so wahr, als wäre es ein Blocken, ein Reinlaufen, ein Aneinanderlaufen. Da dann von außen zu intervenieren und zu sagen, das sei eine klare Fehlentscheidung, was am Ende bedeutet, dass unser Tor nicht zählt, das geht für mich nicht. Das verstehe ich nicht, das ist mir zu wenig.“
… zur Szene vor dem Heidenheimer 3:2: „Für mich nimmt er ihm damit die Möglichkeit, den Ball selbst noch wegzuspitzeln. Natürlich muss unser Spieler es besser lösen, das dürfen wir nicht vergessen. Aber darum geht es nicht. Und wenn du die Situation vorher hattest, dann muss der Schiedsrichter sich das aus meiner Sicht zumindest kurz anschauen. Der VAR hat wohl die Einschätzung gegeben, dass er den Ball vertändelt und es ein normaler Zweikampf ist. Dann schau es dir wenigstens an, vor allem mit der Vorgeschichte aus der ersten Halbzeit. Ob es am Ende eine klare Fehlentscheidung ist, ist schwierig. Wahrscheinlich würde ich dann eher sagen: nein. Ich glaube, der Schiedsrichter muss es direkt wegnehmen. Aber daran sieht man, dass es ein paar Situationen gab, die zumindest nicht zu unseren Gunsten entschieden wurden.“
Maximilian Mittelstädt (Torschütze VfB Stuttgart) ...
… zum Spiel: „Es war ein intensives Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Es war ein ausgeglichenes Spiel. Vielleicht haben wir hinten raus sogar die eine oder andere Chance mehr, um das Spiel auf unsere Seite zu ziehen. Für uns war es ein unglücklicher Spielverlauf und vielleicht war heute sogar noch ein Stück mehr drin.“
… zu seinem verursachten Elfmeter: „Aus meiner Sicht ist das eine 50:50-Entscheidung. Wenn du ihn nicht gibst, weiß ich nicht, ob du ihn zwingend geben musst. Ich berühre ihn, das ist in der Dynamik, und ich treffe auch den Ball. Es gibt Argumente dafür, den zu geben. Ich sehe das nicht als ganz klare Fehlentscheidung, um einzugreifen. Ich würde gern mal die andere Situation sehen, bei der wir in Rückstand geraten. Wenn es da auch eine Berührung ist, dann muss der ja auch zurückgenommen werden. Fast die identische Situation: Er trifft den Mann und den Ball. Das ist meiner Meinung nach eine ähnliche Situation wie beim Elfmeter. Den Elfmeter gibt er, hier nimmt er nicht zurück. Das ist meiner Meinung nach die falsche Entscheidung.“
Ermedin Demirovic (Kapitän VfB Stuttgart) ...
… zu den aberkannten Toren diese Woche: „Das ist unglaublich, ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll. Es tut brutal weh als Stürmer, wenn du drei Tore machst und alle drei nicht zählen. Da kannst du gefühlt gar nicht mehr jubeln. Das tut wirklich weh. Aber ja, weitermachen. Was sollst du machen? Irgendwann zählt das schon wieder.“
… zur Abseitslinie: „Ich finde die Situation mittlerweile echt Quatsch, muss ich sagen. Wie man das alles zieht. Ich habe von unserer Bank gehört, dass man den falschen Spieler genommen hat und dass ein anderer Spieler noch einen Fuß da hat. Ich weiß nicht, ob man das auflösen kann. Ich glaube, man muss sich dafür etwas einfallen lassen, weil du es nicht siehst, du weißt es nicht. Gefühlt gehst du da mit irgendeiner halbautomatischen Kameraperspektive hin. Irgendwann muss man dafür eine Lösung finden, weil du mir jetzt nicht sagen kannst, dass das Abseits ist. Vielleicht ist es auch keine Fehlentscheidung, ich habe keine Ahnung. Für mich ist es natürlich bitter, dass es nicht zählt. Aber ich finde es einfach Quatsch, dass wir so viel diesen Computern überlassen und gefühlt gar nichts mehr selbst entscheiden. Das finde ich ein bisschen schwach, muss ich sagen. Aber was willst du machen als Stürmer? Es gibt auch solche Tage, an denen die Dinger nicht zählen. Irgendwann zählen sie wieder. Ich werde daran arbeiten, nicht im Abseits zu stehen, vielleicht ein Kilo abzunehmen, vielleicht die Schulter ein bisschen dünner zu machen. Keine Ahnung, wird schon wieder.“
… zum Spiel: „Wir haben genau das erwartet. Dann kommt noch das Wetter dazu, der Platz, viele Zweikämpfe. Heidenheim steckt natürlich im Abstiegskampf. Ich will da gar keinen Vorwurf machen, die machen das gut. Die kämpfen mit allem, was sie haben, und machen es dem Gegner extrem schwer. Wir haben es natürlich auch genau so erwartet. Am Ende machst du in Heidenheim gefühlt fünf Dinger, die natürlich nicht alle zählen, und musst irgendwie als Sieger vom Platz gehen. Wobei sie es auch gut gemacht haben.“
DAZN-Experte Nils Petersen …
… zur Bedeutung des Siegs für den FC St. Pauli: „Ich glaube, eine Mannschaft wie St. Pauli oder auch Heidenheim geht nie in ein Spiel und sagt: Heute müssen wir gewinnen, heute werden wir gewinnen. Man versucht, diesen Glauben zu vermitteln, aber dir steht trotzdem immer ein ordentlicher Gegner gegenüber. Dann ist das schon eine Qualität, hier wieder drei Punkte zu holen. Nach dem Spiel gegen Stuttgart, nach dem Punkt gegen Leipzig bleibt das Millerntor so eine Wucht und so eine Macht, und davon profitiert eine Mannschaft. Das gibst du nicht gerne her. Wenn du dann gegen einen direkten Konkurrenten drei Punkte holst und ihn überholst, gibt dir das wieder Kraft für die nächsten Wochen.“
… zur Abweisung der Bremer Spieler durch die Fans: „Als Spieler willst du dann nur in die Kabine, weil du das Weite suchst. Im Endeffekt ist es als Spieler natürlich deine Pflicht, dich bei den Fans für die Unterstützung zu bedanken. Aber wenn du zwölf, dreizehn Spiele in Folge nicht gewinnst, dann will dich auch keiner mehr sehen. Dann wollen sie Leistungen sehen und sagen: Geht rein, seht zu, dass ihr nächste Woche gegen Heidenheim gewinnt. Ihr braucht hier nicht herzukommen und irgendetwas zu erzählen oder zu versprechen.“
DAZN-Experte Tobias Schweinsteiger …
… zum Spiel Freiburg-Gladbach: „Die zweite Halbzeit war deutlich interessanter als die erste Halbzeit. Trotzdem muss man festhalten, dass Freiburg der verdiente Gewinner war. Sie waren in allen Belangen ein bisschen besser, sie haben ihr Spiel über 95 Prozent der Zeit durchgebracht, hatten es unter Kontrolle. Das war mal wieder eine stabile Heimleistung von Freiburg.“
… zu Gladbachs Mentalität: „Abstiegskampf annehmen ist recht schwierig, aber bei Gladbach hat man das Gefühl, dass sie nicht als Kollektiv agieren und nicht genau wissen, was sie machen wollen. Sie machen von allem ein bisschen, und dann wirkt es so, als hätten sie keine klare Idee, wie sie zum Torerfolg kommen oder überhaupt spielen wollen. Und dann wirkt das passiv.“
… zu Gladbachs Krise: „Es ist schon ein bisschen besorgniserregend. Ich glaube, der Trend spricht jetzt wirklich Bände. Das Augsburg-Spiel muss man im Nachhinein ausklammern, aufgrund der Augsburger Leistung und auch der Auftritte. Es fehlen einfach so viele kleine Sachen, die dann den Eindruck erwecken, dass das große Ganze nicht stimmt. Die Mannschaft wirkt auch irgendwie gehemmt. Es schaut so aus, als könne Eugen Polanski im Moment nicht das Maximum aus dieser Mannschaft und aus den einzelnen Spielern rauskitzeln. Es geht darum, dass die Spieler sich auf dem Feld wohlfühlen, um richtig gute Entscheidungen zu treffen und dadurch auch besser zu performen.“
… zum SC Freiburg: „Freiburg hat dieses Selbstverständnis in jedem Heimspiel, weil die Leistung heute über 95 Prozent der Zeit richtig gut war. Sie haben genau das gespielt, was sie spielen wollen – in dem Wissen, dass sie solche Spiele dann auch knapp gewinnen.“
DAZN-Experte Sebastian Kneißl ...
… zum Strafstoß für Heidenheim: „Ich fand aber auch, dass er lange gebraucht hat, bis die Antwort kam, weil man in der Wiederholung sieht, dass sein Fuß zuerst das Sprunggelenk von Eren Dinkci trifft. Damit ist es ein klarer Elfmeter. Dann muss der VAR eingreifen und das korrigieren. Absolut richtig, richtige Vorgehensweise. Auch wenn der Treffer auf der anderen Seite wunderschön war, ist es korrekterweise zurückgenommen worden.“
… zur Szene vor dem 2:3 von Heidenheim: „Da war ich kurz irritiert, als Ermedin Demirovic das angesprochen hat. Für mich ist das ein sehr intensiver Zweikampf, aber es ist vollkommen in Ordnung, das laufen zu lassen. Sascha Stegemann hat einige dieser Szenen immer wieder laufen lassen.“
… zum Spiel Heidenheim-Stuttgart: „Man muss wirklich sagen, die Stuttgarter haben ihre Dominanz und ihre Qualität immer wieder auf den Platz gebracht. Aber gerade aufgrund der zweiten Halbzeit, in der ihnen etwas die Schärfe und die Klarheit gefehlt haben, fand ich, dass Heidenheim immer wieder an sich geglaubt hat. Sie haben zwar nicht die gleiche fußballerische Qualität, aber dieses Zusammenstehen, das diesen Verein ausmacht, und das Warten auf die richtigen Situationen, das war da. Die Wechsel waren wichtig, um wieder Entlastung und Tempo reinzubringen. Sie haben sich diesen Punkt erarbeitet.“
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