Bochums Torschütze Stöger hadert: „Hätten uns als ganzen Verein belohnen können“ - Mainz-Coach Svensson über Saisonverlauf: „Es nagt an einem“ - DAZN-Experte Lauth lobt Mainz: „Haben einfach nicht aufgegeben“
Berlin/München, 27.10.2023
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus dem Freitagsspiel VfL Bochum gegen den 1. FSV Mainz 05 (2:2) am 9. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.
Kevin Stöger (Torschütze VfL Bochum) ...
... zum späten Gegentreffer: „Wir sind enttäuscht und sauer. Es tut weh, wenn man kurz vor Ende den Ausgleich bekommt. Die Führung müssen wir über die Bühne bringen. Durch eine Standardsituation den Ausgleich zu kassieren – ärgerlich. Wir hätten den Sieg verdient gehabt, aber es geht weiter.“
... zum Spiel: „Wir haben so gespielt, wie der VfL Bochum spielen sollte. Wir waren aggressiv, waren aktiv, hatten eine gute Mischung zwischen Fußball spielen und den Einsatz von langen Bällen. Wir hätten heute als Sieger vom Platz gehen können.“
... zur Unterstützung der Fans: „Es ist großartig, wie sie uns auswärts und zu Hause unterstützen. Kein Gegner kommt gerne hier hin. Die Atmosphäre ist überragend. Wir hätten uns heute als ganzen Verein belohnen können, weil wir die letzten Woche schon einige Male auf die Fresse bekommen haben.“
Keven Schlotterbeck (Torschütze VfL Bochum) ...
... zum Spielende: „Unbeschreiblich. Über 90 Minuten haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht, wir haben das gezeigt, was den VfL Bochum ausmacht: in alles reinwerfen und die Fans mitnehmen. Dann bekommt man in der 96. Minute so ein Ding, wo man sich denkt, dass es nicht sein soll. Es ist schwierig in Worte zu fassen.“
... zu seinem Eigentor: „Der Ball muss rausgeprügelt werden und weg vom eigenen Tor. Das haben wir bei neun von zehn Ecken gemacht und einmal passiert genau das, was natürlich nicht passieren darf: Abpraller, die Flanke kommt gefährlich rein und fällt mir ans Knie und man denkt sich, wo das auf einmal herkommt.“
... zu seinem Treffer: „Einstudierte Variante, die haben wir die letzten Wochen geübt. Jetzt hat es einfach mal geklappt. Das war ein Dosenöffner, denn Mainz hatte da gerade eine Druckphase. Das war genau das, was wir gebraucht haben. Und dann – 90 plus fünf, so ein Scheißtor zu bekommen – unfassbar."
... zum sicher geglaubten Sieg: „Niemand geht heute mit einem lachenden Gesicht ins Bett. Wir standen mit einem halben Bein als Gewinner da, hätten zehn Punkt auf dem Konto. Der Dreier heute wäre extrem wichtig gewesen. Das sitzt wirklich tief.“
Patrick Fabian (Geschäftsführer Sport VfL Bochum) zum bisherigen Saisonverlauf (vor dem Spiel): „Wir wussten von vorneherein, dass das Auftaktprogramm es in sich hat. Wir haben schon gegen viele Topteams gespielt. Natürlich hätten wir uns mehr Punkte gewünscht. Das Wichtigste ist, dass wir demütig bleiben und die Ruhe bewahren. Gleichzeitig müssen wir wissen, worauf es in den nächsten Spielen ankommt, angefangen mit dem heutigen Spiel.“
Thomas Letsch (Trainer VfL Bochum) zum Startelfeinsatz von Moritz Broschinski (vor dem Spiel): „Moritz Broschinski brennt auf seine Chance. Wenn es um Attackieren und um die Intensität auf dem Platz bringen geht, ist er unser stärkster Spieler. Es ist auch ein gutes Gefühl, jederzeit mit Goncalo Paciencia und Philipp Hofmann an Qualitätsspielern nachlegen zu können.“
Bo Svensson (Trainer 1. FSV Mainz 05) zur Arbeit mit der Mannschaft (vor dem Spiel): „Ich habe an mir nicht so viele Veränderungen festgestellt. Es nagt natürlich an einem, das ist klar. Die Aufgabe, ob man auf Platz sieben oder 18 steht, ändert sich aber nicht viel. Es geht darum, den Jungs das zu geben, was sie für den Spieltag brauchen, und das versuche ich auch in der jetzigen Situation.“
DAZN-Experte Benjamin Lauth ...
… zum Spiel: „Das Ergebnis hilft beiden nicht weiter. Wenn man auf den Spielverlauf schaut, hat sich die Gefühlslage bei den beiden Teams mit der letzten Aktion einfach geändert. Mainz kann eher als Bochum das Spiel heute als Sieg verbuchen.“
... zum VfL Bochum: „Auf diese Art und Weise werden sie die Punkte zu Hause holen, die eventuell für den Klassenerhalt reichen können. Entscheidend werden die nächsten drei Spiele gegen die direkten Gegner. Dann wird sich zeigen, ob es heute ein positiver Punkt war oder ob es der Anfang war von den eventuellen schlechten Spielen, die kommen.“
... zum 1. FSV Mainz 05: „Es war eine ganz schwache erste Halbzeit. Sie wussten nicht, wie sie nach vorne kommen sollen. Positiv ist aber, dass sie die Sachen, die der Trainer umgestellt hat, jedes Mal geschafft haben umsetzen. Alles hat funktioniert und so haben sie sich im Spiel gehalten – auch mit einer Standardsituation und dass sie einfach nicht aufgegeben haben.“
… über Brajan Gruda (vor dem Spiel): „Als junger Spieler ist man unbekümmert, man macht sich keine Gedanken. Er ist frech und mutig. Was ihn besonders stark macht ist sein Dribbling. Er löst fast jedes 1-gegen-1, das ist seine größte Stärke und das setzt er sehr gut in den Spielen ein.“
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