Kovac lobt seine Mannschaft in einem wichtigen Aspekt: „Mentalität“ - Kehl kritisiert den Schiedsrichter: „Eine klare Elfmetersituation“ - RB-Trainer Werner zu seiner Mannschaft: „Zu grün hinter den Ohren“ - Sky Expertin Simic zu Dortmunds erster Hälfte: „Fast ein wenig erschreckend“
Unterföhring, 21.02.2026
Die wichtigsten Stimmen zum tipico Topspiel des 23. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen RB Leipzig und Borussia Dortmund (2:2) bei Sky.
Ole Werner (Trainer RB Leipzig) ...
… zum Grund für den späten Punktverlust: „Wir haben es nicht geschafft, noch einmal einen Konter zu setzen. Vor allem haben wir in den letzten zehn Minuten keine klaren Entscheidungen im Ballbesitz getroffen. Dortmund hat von der Bank noch einmal Qualität gebracht und dem Spiel eine andere Richtung gegeben. Wir haben es heute nicht geschafft, mit unseren Einwechslungen diesen Impuls zu setzen. Warum das so war, werden wir besprechen müssen.“
… zu den entscheidenden Szenen in der Schlussphase: „Wir müssen zum Spielende einfach bessere Entscheidungen treffen. Dem Dortmunder Tor geht bei 90+4 eigentlich eine gute Situation für uns voraus, in der wir Richtung Eckfahne abdrehen, den Ball halten oder einen Freistoß ziehen müssen. Stattdessen gehen wir noch einmal aufs Tor, obwohl die Situation nicht besonders vielversprechend ist. Trotzdem darf das Gegentor dann auch nicht so fallen. Genau darüber reden wir: über Reife, über richtige Entscheidungen und über die Qualität, enge Spiele für sich zu entscheiden.“
… zur Leistung: „Ich kann der Mannschaft für die Leistung über 90 Minuten gegen ein starkes Borussia Dortmund, das lange nicht verloren hat, nur ein Kompliment machen. Aber es reicht eben nicht für drei Punkte, weil du am Ende des Tages zu grün hinter den Ohren bist.“
… zum Ärger von Kapitän Raum: „Ich glaube, alle ärgern sich über dieses Ergebnis. Wenn wir uns darüber nicht ärgern, dann ist irgendwas verkehrt. Ich habe den O-Ton nicht gehört, aber das deckt sich mit meiner Analyse. Ich glaube, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“
… zum Anspruch von RB Leipzig: „Ich bin es ehrlich gesagt ein bisschen leid, über gute Leistungen oder guten Fußball zu sprechen, wenn du am Ende nur mit einem Punkt dastehst. Unser Anspruch muss sein, aus so einem Spiel zwei Punkte mehr zu holen. Das war gegen Wolfsburg so, das war bei St. Pauli so. Wir bleiben dran und werden weiter daran arbeiten, aber in der entscheidenden Phase des Spiels müssen wir den nächsten Schritt machen.“
… zum Druck durch die Mintzlaff-Aussagen: (vor dem Spiel) „Nein, weil wir hier immer ambitioniert sind. Das ist vom ersten Tag an klar. Wir sind mit einem klaren Ziel in die Saison gegangen und haben bis jetzt insofern einen guten Job gemacht, dass wir in der Spitzengruppe der Liga dabei sind. Wenn du dann die Saisonziele nach oben korrigierst als Aufsichtsratsvorsitzender, ist das völlig in Ordnung. Damit kann ich gut leben, ich bin ein sehr ambitionierter Mensch. Klar ist aber auch: Das ändert nichts daran, dass du Aufgabe für Aufgabe angehen musst. Da haben wir zuletzt ein bisschen zu viel liegen gelassen.“
… zu den aktuellen Schwankungen trotz nur eines Wettbewerbs: (vor dem Spiel) „Zur Entwicklung gehört auch, dass sie nicht nur linear in eine Richtung verläuft. In den letzten Wochen hatten wir viele Spieler nicht bei 100 Prozent und in jedem Mannschaftsteil hat immer mal wieder ein zentraler Spieler gefehlt. Nichtsdestotrotz hätten wir in den Spielen, die wir zuletzt hatten, mit einer anderen Effizienz mehr Punkte holen können. Die gilt es jetzt wieder herzustellen.“
David Raum (Kapitän RB Leipzig) ...
… zur Ursache für den vergebenen 2:0-Vorsprung: „Fiese Frage, so kurz nach dem Spiel. Ich bin schwer enttäuscht, richtig wütend und richtig sauer, wie wir das Spiel hier herschenken. Wir machen wieder ein sehr, sehr gutes Spiel, aber hinten raus ist es einfach zu wenig. Auch wenn wir wechseln: Wir müssen insgesamt schauen, dass wir hinten raus stabiler sind. Das ist nicht das erste Mal. Wir lassen in der zweiten Halbzeit zu viel zu. Ein Standardtor kannst du mal kriegen, aber wir sind gegen Ende des Spiels zu oft nicht clever genug und nicht reif genug. Da fehlt uns in gewisser Weise auch diese Erfahrung, dieses Drecksack-Mäßige – einfach mal Richtung Eckfahne gehen. Es ist jetzt schon in mehreren Spielen so gewesen, dass wir hinten raus Punkte verschenken. So geht es nicht, das müssen wir klar ansprechen. Ich bin gerade richtig wütend.“
… zur Frage, was am Ende fehlt: „Ich kann das gerade nicht genau sagen. Wir müssen uns das noch mal anschauen. Aber hinten raus ist es ein Stück weit einfach zu wenig. Wir müssen es mehr wollen. Wir müssen am Ende unser Ego hintenanstellen und schauen, dass wir das gemeinsam über die Zeit bringen. Dafür muss jeder alles investieren.“
… zum Stichwort Ego: „Jeder muss persönlich schauen, dass er sich in den Dienst der Mannschaft stellt und hinten raus einfach alles dafür tut, das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Wir haben Ziele, die wir gemeinsam erreichen wollen. Da muss jeder für die Mannschaft mitziehen und sich auch hinterfragen.“
… zu den gefährdeten Zielen: „Wenn wir so wie heute hinten raus spielen, auf jeden Fall.“
… zur Schiedsrichterleistung: „Für mich war sie nicht okay. Aber ich habe jetzt keine Lust, darüber zu reden. Das haben wir in den letzten Wochen genug gemacht.“
… zum Champions-League-Anspruch (vor dem Spiel): „Wir haben auf jeden Fall die Qualität und mein Anspruch ist auf jeden Fall auch, Champions League zu spielen, und das sollte auch von jedem da drin der Anspruch sein.“
… zum Druck nach den Mintzlaff-Aussagen (vor dem Spiel): „Das ist nicht erhöhter Druck, sondern eigentlich das, was man sowieso weiß. Seitdem ich hier bei Leipzig spiele, war das schon immer das Ziel. Oli ist ein sehr ehrgeiziger Mensch, hat immer sehr große Ziele und ich finde, die sollte man sich auch stecken. Wir schauen trotzdem von Spiel zu Spiel, unsere Spiele zu gewinnen und dann zu sehen, was am Ende daraus kommt.“
Christoph Baumgartner (Doppeltorschütze RB Leipzig) ...
… zur Kritik von Raum: „Das ist der Kapitän, der darf so Worte äußern. Ich glaube, es geht einfach darum, Spiele zu gewinnen. Und vor allem, wenn du so einen Aufwand betreibst wie heute, wenn du so eine gute erste Hälfte spielst, dann 2:0 führst gegen Borussia Dortmund zu Hause, dann musst du so ein Spiel über die Linie bringen. Und wir haben jetzt einfach zu viele Spiele gehabt, in denen wir führen und dann das Ergebnis nicht holen. Dann wird es einfach unfassbar schwierig, dass du in der Bundesliga ganz oben dabei bist.“
… zur fehlenden Cleverness in der Schlussphase: „Ich glaube, ich kann den Jungs in puncto Einstellung nichts vorwerfen. Jeder gibt Gas, jeder will unbedingt. Manchmal vielleicht ein Ticken zu viel, manchmal musst du in manchen Situationen cleverer sein, nicht in der 87. Minute den Abschluss nehmen, sondern am Ball bleiben, vielleicht noch was rausholen. Und dann kommt Dortmund natürlich nochmal auf, weil sie alles reinwerfen und viel Qualität haben. Aber wie gesagt: Solche Spiele müssen wir einfach über die Zielgerade bringen.“
… zu den möglichen Gründen für die späten Punktverluste: „Jeder kennt auch die andere Seite. In der Meistersaison von Leverkusen haben sie, ich weiß nicht wie viele Spiele, in der letzten Minute für sich entschieden. Das ist einfach ein Gefühl, das du entwickelst, ein Selbstverständnis. Und aktuell, klar, wenn du 18 Punkte nach Führung vergibst, dann kann es schon sein, dass bei dem einen oder anderen ein gewisses Nachdenken stattfindet. Trotzdem dürfen wir da keine Ausreden suchen. Das liegt nur an uns, so Spiele einfach fertigzuspielen. Ich glaube, wir können es auch viel sauberer auf das dritte Tor spielen. Dann ist das Spiel hier wahrscheinlich vorbei. Ist uns nicht gelungen und deshalb stehen wir jetzt wieder nur mit einem Punkt da.“
… zu seinen beiden Toren: „Ich glaube, das ist eine meiner größten Stärken, dass ich ein ganz gutes Gefühl habe, wo die Bälle in der Box hinkommen, und dass ich immer versuche durchzulaufen. Ein guter Freund von mir, Michi Gregoritsch, sagt immer: Am ersten Pfosten verlängerst du den Vertrag oder verdienst du das Geld. Von dem her: schöne Grüße an Michi, das habe ich heute versucht umzusetzen.“
… zur Elfmeter-Szene um Adeyemi: „Ich habe es einmal ganz kurz gesehen. Ich sage ganz ehrlich: Hätte ich ein gelbes Trikot an, würde ich mich sicher beschweren. Den kann man geben. Ich glaube, Castello hat gar keine Intention, hier zu foulen. Aber Karim macht es sehr gut, stellt den Fuß rein, ist natürlich unfassbar schnell. Ganz ehrlich: Wir haben in den letzten Wochen auch einige Dinger nicht bekommen. Für mich wäre es eher ein Elfmeter. Aber ich bin ja Offensivspieler – keine Ahnung, vielleicht liegt es auch daran.“
Marcel Schäfer (Geschäftsführer Sport RB Leipzig) ...
… zu den Profilen von Diomande und Gruda: (vor dem Spiel) „RB Leipzig steht für jung, hungrig und entwicklungsfähig. Das sind zwei Profile, die zu 100 Prozent zu uns passen und den Unterschied ausmachen können. Yan ist jetzt die ganze Saison bei uns. Natürlich haben wir uns viel von ihm versprochen und wollten ihn auf einem Abschnitt seiner Karriere begleiten. Dass er so schnell durch die Decke schießt, konnte und durfte aber nicht die Erwartung sein. Trotzdem sieht man sein unglaubliches Potenzial und seine Qualitäten in jedem Spiel. Nach sechs, sieben Monaten hier ist er für uns ein absoluter Unterschiedsspieler.“
… zu einer möglichen festen Verpflichtung von Gruda: (vor dem Spiel) „Im Moment ist es eine Leihe bis Saisonende. Wir waren nicht die Einzigen, die ihn in Mainz intensiv beobachtet haben und ihn gern verpflichtet hätten. Der Weg ist dann über Brighton zu uns gegangen. Wir sind froh, dass er hier ist und in den nächsten Monaten mit uns an unseren Zielen arbeitet. Im Fußball schließt man grundsätzlich nichts aus, aber das ist ein Thema für den Sommer.“
… zu Grudas schneller Anpassung: (vor dem Spiel) „Er ist ein unglaublich kreativer Spieler, stark im Eins-gegen-eins, findet in engen Räumen spielerische Lösungen und setzt seine Mitspieler im Offensivbereich gut ein. Genau deshalb haben wir ihn geholt: weil wir die Mannschaft in der Spitze und in der Breite qualitativ verstärken wollen. Er ist ein feiner Fußballer.“
… zur aktuellen Phase: (vor dem Spiel) „Nein, das ist nicht unser Anspruch. Wir hatten im Sommer einen großen Umbruch – auf der Trainerposition, in der Mannschaft und auch im Staff. Nach dem 0:6 in München sind wir grandios in die Saison gestartet. Wenn man mit so einer jungen Mannschaft startet, kann es auch mal eine schwierigere Phase geben. Die haben wir gerade, ohne Wenn und Aber. Trotzdem will ich nichts schönreden: Wir haben sehr ambitionierte Ziele, in den letzten Wochen zu wenig Punkte geholt und teilweise auch nicht den Fußball gespielt, den wir spielen wollen. Deshalb sind wir sehr selbstkritisch, arbeiten die Dinge auf und wollen es heute in einem Top-Spiel besser machen.“
Niko Kovac (Trainer Borussia Dortmund) ...
… zum Spiel: „In der ersten Halbzeit war es nicht so gut. Da waren die Leipziger einfach aggressiver, griffiger und besser. Wir haben es nicht verstanden, gerade auf unserer rechten Seite richtig zu verteidigen beziehungsweise die Flanken besser zu verteidigen. Deshalb steht es zur Halbzeit 0:2. Aber das, was in der zweiten Halbzeit passiert ist, ist Mentalität. Das ist Klasse, das ist Wiederaufstehen. Deswegen haben wir uns den Punkt auch verdient.“
… zur Stärke bei Standards: „Wenn der Ball gut in den Fünfmeterraum kommt, geht es darum, wer höher springt. Und wenn du in diesem Bereich viele Spieler hast, dann wird es für den Gegner schwer.“
… zur Elfmeter-Szene um Adeyemi: „Wenn ich das sagen darf: Bis zum 13., 14. Lebensjahr war ich auch Judoka. Das ist eine Sichel, ein Feger, ganz ehrlich. Natürlich stellt Karim den Fuß rein, aber der Gegenspieler trifft nicht den Ball, sondern ganz klar Karim. Für mich ist das ein Elfmeter. Wahrscheinlich hat ihm im Studio jemand zugerufen, dass alles sauber ist. Ich verstehe wirklich nicht, warum wir uns da nicht melden. Er kann das nicht sehen, aber der im Studio hat dieselben Bilder wie wir.“
… zum Fazit: „Unterm Strich ist das Ergebnis in Ordnung. In der ersten Halbzeit waren wir nicht da, in der zweiten Halbzeit waren wir sehr viel besser. Wir hatten am Ende sogar noch die Chance, das Spiel zu gewinnen.“
Sebastian Kehl (Sportdirektor Borussia Dortmund) ...
… zum Verhalten nach dem Ausgleich: „Ich hatte schon das Gefühl, dass wir weiter an das dritte Tor geglaubt haben. Die letzten Minuten waren sehr emotional, es gab einige Situationen, über die man diskutieren kann. Grundsätzlich ist es gut, dass die Mannschaft zurückgekommen ist. Die Jungs haben sich gefreut, trotzdem war die Gier da, das Spiel noch zu gewinnen. Auch die Einwechslungen haben das Spiel in unsere Richtung gedreht. Daher werden die Leipziger auch glücklich über diesen Punkt sein.“
… zur strittigen Elfmeterszene und zum VAR: „Für mich ist das ein Elfmeter. Lukeba spielt den Ball gar nicht, Karim stellt den Körper clever rein, kommt vor ihm zum Ball und bekommt dann den Tritt unten an den Fuß. Das ist für mich eine klare Elfmetersituation. Dass der VAR nicht eingreift - das ist für mich eine Situation, die er sich anschauen muss.“
… zur schwachen ersten Halbzeit: „Da haben einige Dinge nicht gepasst. Leipzig hat das aus der taktischen Formation heraus gut gemacht. Wir haben in der Pause umgestellt, auf zwei Sechser und einen Zehner, damit wir das Anlaufen besser hinbekommen. Leipzig war insgesamt sehr flexibel, darauf haben wir reagiert.“
… zur möglichen Müdigkeit nach der englischen Woche: „Man weiß, wie schwer es nach englischen Wochen sein kann, ins Spiel zu kommen. Man braucht manchmal ein paar Minuten, um über diesen Schweinehund hinwegzukommen. Ich hatte das Gefühl, dass wir genau das in der ersten Halbzeit gebraucht haben. In der zweiten Halbzeit haben wir dann viel mutiger gespielt, viel mehr mit dem Ball gemacht, besser zwischen die Linien gespielt und waren dadurch deutlich besser im Spiel.“
… zum Blick auf Bergamo und die Bayern: „Erstmal müssen wir schauen, wer am Mittwoch verfügbar ist. Wir wissen, dass es in Bergamo extrem schwer wird. Das 2:0 ist ein trügerisches Ergebnis, weil ein frühes Tor dort sofort alles verändern kann. Es wird eine aggressive, aufgeheizte Atmosphäre. Wir müssen uns sehr gut vorbereiten und scharf sein. Ehrlich gesagt bin ich gerade nicht bei Bayern. Wir wollen in der Champions League eine Runde weiter, das ist jetzt unser klares Ziel.“
… zum Druck durch den Münchener Sieg: (vor dem Spiel) „Erst mal beschäftigen wir uns mit dem Spiel heute. Natürlich haben wir das Ergebnis aus München mitbekommen und wissen, wie die Situation ist. Aber auch Leipzig steht unter Druck, die wissen ebenfalls, wo sie stehen und welche Punkte sie brauchen. Ich bin sehr optimistisch: Wir haben heute einen guten Matchplan, sind gut fokussiert und haben hier aus den letzten Jahren auch etwas gutzumachen. Deshalb können wir heute einen großen Schritt machen, auch um die Mannschaften hinter uns auf Distanz zu halten.“
… zu einer möglichen Schlotterbeck-Verlängerung vor dem Klassiker: (vor dem Spiel) „Wenn das so wäre, wäre das natürlich ein guter Plan. Aber so weit ist es nicht. Wir haben da keine Neuigkeiten, die ich berichten kann – nicht heute und auch nicht morgen.“
… zum Stand der Gespräche mit Schlotterbeck: (vor dem Spiel) „Wir sind in Gesprächen, aber noch nicht so weit, dass ich jetzt etwas verkünden kann oder wir in den nächsten Tagen etwas haben. Wir haben sehr viel über das Thema gesprochen. Wir wollen uns vor allem auf die Spieler fokussieren, die heute hier sind. Und ich weiß, dass Nico zu Hause sitzt, der Mannschaft die Daumen drückt und hoffentlich nächste Woche wieder zur Verfügung steht.“
… zur Zukunft von Süle: (vor dem Spiel) „Es ist noch keine Entscheidung gefallen. Wir brauchen jetzt erst mal jeden Spieler, der zur Verfügung steht. Niki kann heute leider auch nicht hier sein. Aber wir haben noch eine Menge Aufgaben. Wenn es eine Entscheidung gibt, werden wir sie auch kommunizieren.“
Gregor Kobel (Kapitän & Torwart Borussia Dortmund) ...
… zur strittigen Elfmeter-Szene: „Du kannst ihn auf jeden Fall geben. Klar, Karim geht ein bisschen in seinen Laufweg, aber das muss er auch, weil der Ball da hinkommt. Er muss Richtung Tor, er muss Richtung Ball und er war vor ihm. Für uns ist das natürlich super bitter.“
… zur Frage nach dem VAR: „Natürlich wäre es sinnvoll gewesen, wenn der Schiedsrichter rausgeht und sich die Szene anschaut. Ich finde, bei weniger klaren Szenen wurde schon überprüft und das war ein wichtiges Spiel.“
… zur zweiten Halbzeit: „Leipzig hat das auch gut gespielt, wir spielen gegen einen guten Gegner. Wir haben zwei ärgerliche Tore bekommen, die sehr ähnlich waren, weil wir uns im eigenen Fünfmeterraum erwischen lassen. Umso stärker war die Reaktion der Mannschaft in der zweiten Halbzeit.“
… zu den Emotionen nach dem 2:2: „Solche Emotionen sind wichtig. Wenn du so den Ausgleich machst, musst du das mitnehmen. Das hat uns danach auch noch mal Energie gegeben.“
Sky Expertin Julia Simic zum Spiel: „Dortmund war in den ersten 45 Minuten fast ein bisschen erschreckend. Aus Dortmunder Sicht hätte man sich da deutlich mehr Energie gewünscht – einfach mehr den Willen, diese Chance jetzt wirklich zu nutzen, gerade in dieser Crunch-Time in den nächsten zwei Wochen mit Atalanta Bergamo unter der Woche und dann dem Klassiker. Da war ich ein bisschen enttäuscht. Vielleicht war es ein bisschen Müdigkeit, vielleicht waren es aber auch sehr, sehr gute Leipziger. Das hat sicher auch eine Rolle gespielt, weil der Matchplan von Leipzig voll aufgegangen ist. In der zweiten Halbzeit war es dann etwas besser, Dortmund hat Leipzig besser in den Griff bekommen.“
Sky Experte Lothar Matthäus ...
… zur Leistung des BVB: „Leipzig hat nicht viel zugelassen, aber Dortmund hat durch die Wechsel sichtbar Schwung bekommen: mit der Geschwindigkeit von Karim Adeyemi und der Spielintelligenz von Julian Brandt. Heute war das Glück dann auf der schwarz-gelben Seite – mit dem Eigentor von Leipzig und in der 94. Minute das 2:2. Das hat sich Dortmund erarbeitet, das haben sie in den vergangenen Wochen und Monaten schon öfter gezeigt.“
… zu Leipzigs verspielten Führungen: „Das ist ein Wert, der einfach zeigt, dass da in vielen Spielen die Cleverness eben noch nicht so da ist, wie man das dann von einer Spitzenmannschaft erwarten kann. Und da wollen sie hin. Sie haben junge Spieler, aber das darf nicht eine Entschuldigung sein. Sondern man hat auch eben erfahrene Spieler und irgendwann muss das aufhören.“
… zu Schlotterbeck: „Nico weiß, dass eine Weltmeisterschaft ansteht, da kann er sich international nochmal zeigen. Er hat Zeit und keinen Druck. Er weiß, dass Dortmund ihn gerne behalten würde, aber er wird natürlich alle anderen Optionen abklopfen und versuchen, sich so gut wie möglich zu zeigen. Eine Deadline bis März, Ende März, Ostern oder Sommer sehe ich nicht. Sie setzen sich zusammen und sind im Gespräch. Wenn sie sich nicht einigen, müsste man die Weltmeisterschaft abwarten. Und wenn es dann immer noch keine Einigung gibt und Nico kein anderes Angebot hat, dann bleibt er halt noch ein Jahr in Dortmund, weil so lange hat er ja noch Vertrag. Aus meiner Sicht ist alles offen.“
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