Fußball

SGE-Boss Krösche stellt sich hinter Toppmöller: „Trainer macht einen guten Job“

Schwegler zu Bauer: „Nicht gegen einen erfolgreichen Trainer wehren“ - Blessin vor Kellerduell: „Eine Drucksituation“ - Schmidt zu den Comeback-Qualitäten seiner Mannschaft: „Ein gutes Mindset“ - Hamann zu Toppmöller: „Man muss sich fragen, was die Leute für Vorstellungen und Erwartungen haben“

Unterföhring, 13.12.2025

Die wichtigsten Stimmen im Vorlauf zu den Samstagnachmittagspartien des 14. Spieltags der Fußball-Bundesliga bei Sky.

 

Markus Krösche (Sportvorstand Eintracht Frankfurt) ...

... zu den Leistungsschwankungen der Eintracht: „Am Ende gehört es zum Fußball dazu. Wir haben ein schwieriges Jahr mit der Champions League und der Doppelbelastung, haben eine junge Mannschaft. Dann hast du Schwankungen, das gehört dazu. Dennoch haben wir den Anspruch, guten Fußball zu spielen. Das haben wir in den letzten Wochen nicht so gut geschafft. Punktetechnisch ist es in der Bundesliga ganz in Ordnung, wir haben vielleicht ein, zwei Punkte zu wenig, aber Tuchfühlung zu den internationalen Plätzen. Man wünscht sich natürlich eine schnellere Entwicklung, aber das muss man akzeptieren.“

... zur Partie nach dem Barcelona-Spiel: „Es wird ein anderes Spiel. In Barcelona haben wir gut verteidigt und als Mannschaft agiert. Das war wichtig, das haben wir in Leipzig vermissen lassen. Das darf uns nicht passieren. Wir dürfen in Leipzig verlieren, aber wir dürfen keine sechs Dinger kriegen. So einfach, wie wir die Gegentore bekommen haben - das haben wir angesprochen und in Barcelona besser gemacht.“

… zur Effektivität der letzten Transfers: „Wir haben mit Jonny Burkardt und Ritsu Doan die beiden Transfers gemacht, die wir tätigen wollten. Das hat gut funktioniert. Wir haben mit Zetterer noch einen Torwart dazugeholt. Wir müssen uns immer hinterfragen. Wenn Dinge nicht so funktionieren, wenn Transfers nicht funktionieren, fassen wir und ich uns an die eigene Nase.“

... zur Frage, ob er noch an den Durchbruch von Wahi glauben würde: „Natürlich. Letztendlich ist er ein junger Spieler, der ein bisschen Schwierigkeiten hat, bei uns einzufinden. Wir gehen erstmal die beiden Spiele an und dann schauen wir mal.“

... zur Frage, ob Toppmöller weiter Trainer bleiben würde: „Warum denn nicht? Wir haben bisher einen sehr erfolgreichen Weg bestritten. Wir sind zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte über die Liga in die Champions League eingezogen. Wir haben jetzt ein anspruchsvolles Jahr mit der Champions League, haben mit der Auslosung nicht wirklich Glück gehabt. Dann in der Liga mit den Erwartungen den Transformationsprozess zu schaffen, ist nicht einfach. Wir haben die jüngste Mannschaft, da gehören Schwankungen dazu. Der Trainer macht einen guten Job, er arbeitet mit der Mannschaft. Natürlich ist auch er nicht zufrieden, wenn wir keinen guten Fußball spielen.“

... zur Einstellung von Schwegler als Wolfsburgs Sportdirektor: „Pirmin kam auf uns zu, dass er die Möglichkeit hat, in Wolfsburg Sportdirektor zu werden. Er hat zwölf Monate einen super Job bei uns gemacht, hat eine hohe Qualität und ist ein super Typ. Von daher wünsche ich ihm alles Gute.“

 

Robin Koch (Eintracht Frankfurt) ...

... zum Spiel gegen Barcelona unter der Woche: „Wir müssen aus dem Spiel in Barcelona einiges in das Spiel heute mitnehmen. Die Einstellung, die Mentalität gerade gegen den Ball brauchen wir wieder.“

... zur Reaktion auf die Pleite gegen Leipzig: „Wir haben direkt nach dem Spiel gesagt, dass es so nicht geht und wir eine Reaktion brauchen. Wir haben es in Barcelona gezeigt. Wir haben trotzdem verloren, das muss man auch sehen, und wir müssen heute wieder die Reaktion zeigen.“

 

Robin Fellhauer (FC Augsburg) zur Frage, ob Baums Spielidee einfacher zu verstehen sei als die von Wagner: „Einfacher würde ich nicht sagen. Wir halten es relativ einfach und bisher kriegen wir es gut auf den Platz.“

 

Merlin Polzin (Trainer Hamburger SV) zu den vielen HSV-Fans in Sinsheim: „Es zeigt die Bedeutung, die der HSV nicht nur in Hamburg hat, sondern deutschlandweit – aufgrund der Historie, aber auch der Leistungen, die wir gezeigt haben und wo wir uns hinentwickelt haben. Das wissen wir wertzuschätzen, welcher Aufwand dahintersteckt. Es ist auch die Chance, das Auswärtsspiel mehr zu einem Heimspiel zu machen.“

 

Pirmin Schwegler (Sportdirektor VfL Wolfsburg) ...

... zu seinem neuen Posten: „Am Ende ist die Aufgabe spannend. Ich glaube an die Möglichkeiten in Wolfsburg und das wollen wir wieder zum Leben erwecken. Ich habe ein Team vorgefunden, das Bock darauf hat und ich habe auch Bock darauf.“

... zu den Ambitionen des Klubs: „Wir wollen jetzt gar nicht zu viel von den glorreichen Zeiten sprechen. Wir wissen, dass die letzten zwei, drei Jahre nicht so einfach waren. Wichtig ist, dass wir unseren Wolfsburger Weg finden. Da wollen wir schon Zeichen setzen. Junge Spieler aus der Akademie rausbringen, aus jungen Spielern plus den Säulen, die schon da sind, eine Mannschaft bauen, die für einen eigenen Weg steht.“

… zur sportlichen Lage: „Wir wissen, wo wir aktuell stehen. Das müssen wir annehmen. Ich bin zwei, drei Tage hier, es wäre vermessen zu sagen, wo der Verein final steht. Wir können die Tabelle lesen und es gibt Gründe, warum wir da stehen. Die letzten Spiele waren aber schon besser und das gibt Mut.“

... zu einer möglichen Festanstellung von Interimstrainer Bauer: „Ich hatte vor zwei Wochen in Frankfurt schon einen guten Auftritt gesehen und das letzte Spiel gegen Union Berlin war erfolgreich. Wir würden uns gegen einen erfolgreichen Trainer definitiv nicht wehren. Die ersten Eindrücke sind sehr positiv und der Austausch ist schon da gewesen. Es gilt aber auch, die Zeit bis Weihnachten für beide Seiten zu nutzen.“

... zu einer möglichen Verpflichtung von Füllkrug: „Auch da müssen wir noch Geduld haben, weil ich von den Jungs, die da sind, noch einen Eindruck gewinnen möchte. Da konzentriere ich mich erstmal drauf. Wir haben gute Jungs, Potenzial und Qualität sind da.“

 

Alexander Blessin (Trainer FC St. Pauli) zur Frage, ob es ein Pflichtsieg sei: „Es ist eine bestimmte Drucksituation, der wollen wir uns natürlich stellen. Auf der anderen Seite sehe ich es eher als Chance, mit drei Punkten wieder richtig ranzurücken. Wir haben in den letzten drei, vier Spielen bewiesen, dass wir kleine Steps genommen haben und unterwegs in die richtige Richtung sind. Jetzt wollen wir das natürlich manifestieren und punktetechnisch so rauskitzeln, dass wir das Gefühl weiter befestigen.“

 

Hauke Wahl (FC St. Pauli) ...

... zur Frage, ob die Besprechung vor dem Spiel eher sachlich oder emotional gewesen sei: „Sowohl als auch. Natürlich geht es primär erstmal darum, emotional die Basics richtig zu machen, eine gewisse Spannung zu haben und in die Zweikämpfe zu gehen. Trotzdem braucht man in der ganzen Emotionalität eine gewisse Sachlichkeit, um nicht kopflos zu spielen. Daher war beides dabei und beides ist wichtig.“

... zum Gegner: „Heidenheim ist grundsätzlich immer eine eklig zu bespielende Mannschaft, die hauen alles rein. Ich kenne den Trainer ein bisschen, habe ein halbes Jahr unter ihm gespielt. Wir wissen, was auf uns zukommt. Gerade in den letzten zwei Spielen hat man gesehen, dass die nie aufgeben.“

 

Frank Schmidt (Trainer 1. FC Heidenheim) ...

... zur Frage, ob man Last-Minute-Siege trainieren könne: „Das kann man schon in gewisser Weise trainieren, indem Training kein Selbstzweck ist, sondern wie im Spiel auch alle bis zum Ende in Spielform alles investieren müssen. Natürlich gehört das Quäntchen Glück dazu. In beiden Spielen hat man aber nach dem Ausgleich gesehen, dass die Mannschaft weiter gemacht hat. Es ist vor allem ein gutes Mindset.“

... zur Bedeutung des Spiels: „Es wird ein langer Weg, ein Marathon bis zum Schluss. Da würden drei Punkte gegen den direkten Konkurrenten helfen. Aber das wird St. Pauli mit den Fans und Zuschauern sicherlich auch leidenschaftlich versuchen.“

 

Stefan Schimmer (1. FC Heidenheim) zur Bedeutung der beiden Siege in den letzten Wochen: „Die Stimmung war schwierig. Wir wussten, dass es eine schwere Saison für uns wird. Wenn du in den letzten zwei Spielen in der Nachspielzeit den Dreier holst, kippt die Stimmung ins Positive. Dennoch wissen wir, dass es ein langer Weg ist. Da können uns nur die beiden Spiele nicht retten, da müssen wir schon mehr machen.“

 

Sky Experte Dietmar Hamann ...

... zu den Kommentaren von Dortmunds Schlotterbeck: „Sie sind frustriert. In den letzten zehn Tagen haben sie eine wahnsinnig gute Position verspielt und sind gegen Leverkusen zu Hause aus dem Pokal ausgeschieden. Jetzt haben sie sich fast die Chance genommen, dass sie unter die besten Acht kommen und sich die Play-off-Spiele sparen. Es gibt immer wieder kritische Stimmen über das fehlende kreative Spiel. Ich bin da nicht wirklich überrascht, weil ihnen nach vorne die Optionen fehlen. An der Mentalität liegt es nicht, ich glaube einfach nicht, dass sie besser sind. “

… zur Verpflichtung von Fischer bei Mainz: „Er hat bei Union lange Zeit gute Arbeit geleistet. Ich freue mich, dass er wieder da ist, ich höre ihm gerne zu. Das könnte über lange Zeit passen. Die Mannschaft braucht eine ruhige Hand und Struktur. Da gibt es wenige bessere als ihn.“

… zu Eintracht-Coach Toppmöller: „Er macht einen guten Job. Er kam vorletztes Jahr, als es gut lief, schon unter Druck. Da muss man sich immer fragen, was die Leute für Vorstellungen und Erwartungen haben. Man muss schauen, wo die Frankfurter herkommen. Es ging die letzten fünf, sechs, acht Jahre stetig nach oben. Er macht es wunderbar. Es ist eine junge Mannschaft, die hat Schwankungen.“

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